Berliner Startups

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Studydrive
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Kollaboratives Lernen für Studenten, das ist der Ansatz von Studydrive. Die Idee des Berliner Digital-Startups findet auch bei Investoren Anklang und so ist die erste Finanzierungsrunde ein voller Erfolg.

Das Berliner Startup Studydrive erhält in der seiner ersten Finanzierungsrunde Investment im Wert von zwei Millionen Euro. Die Unterstützung besteht aus Wagniskapital und Media Leistungen. Die finanziellen Mittel stammen von DvH Ventures und der Employour GmbH. Letztere betreibt bereits Portale wie Ausbildung.de oder meinpraktikum.de. Auch zwei bisher ungenannte Angels steuern Kapital bei.

„Die Mischung aus Wachstumskapital, der Reichweite über die Dieter von Holtzbrinck Medien sowie das operative Know-How durch Employour ist für uns enorm wertvoll. Wir haben damit jetzt die perfekte Ausgangslage geschaffen, um den E-Learning-Markt entscheidend zu prägen.“ So Mitgründer Sven Gasper.

Für Studydrive ist es die erste Finanzierungsrunde seit der Gründung im April 2013. Mit der Datenbank soll ein Wissenspool aufgebaut werden, in den Studenten ihre Mitschriften und Zusammenfassungen hochladen und so Kommilitonen zur Verfügung stellen können. Rund 100.000 Studenten an über 60 Universitäten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, nutzen den Dienst bereits. Darüber hinaus können Sie auf der frisch gelaunchten Plattform Studycrowd fachspezifische Fragen an die Community stellen.

„Wir wollen nicht nur die Zusammenarbeit von Studenten innerhalb der Universitäten stärken, sondern auch weltweit Studierende miteinander vernetzen und damit erfolgreicher und stressfreier durch ihr Studium bringen,“ sagt Philipp Mackeprang, Mitgründer von Studydrive, und ergänzt: „Dabei konzentrieren wir uns auf die Probleme, die uns selbst schon zu Studienzeiten im Lernalltag frustrierten und lösen diese durch konsequente, digitale Ansätze.“

Die Nutzung beider Plattformen ist für Studierende kostenlos. Einnahmen generiert das Start-Up durch Unternehmenskunden, die sich auf den Plattformen als Arbeitgeber positionieren und Studierende zielgerichtet ansprechen können. Das frische Kapital wird nun für die Expansion innerhalb Europas sowie für die Entwicklung eines weiteren Angebots im Nachhilfe-Segment eingesetzt.

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