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Familonet: frisches Geld und Internationalisierung
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Die Familien-App Familonet bekommt frisches Geld und expandiert nach Mexiko, Russland und China.

Das Hamburger Startup Familonet hat seine Serie-A-Runde im siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Zu den Investoren zählen unter anderem die Verlagsgruppe Rhein-Main, WestTech Ventures, VenturesHR und Haas New Media. Mit dem frischen Kapital möchte Familonet vor allem in Schwellenländern wie Mexiko, Brasilien und China expandieren.

Check-In und Notruf per App

Im Zentrum der Familonet-App, die für iOS und Android verfügbar ist, stehen die Funktionen Check-Ins und Hilferufe per Tastendruck in Notsituationen. Was bedeutet das in der Praxis? Der Gründer Hauke Windmüller erklärt: „Durch eigens entwickelte Algorithmen werden Mutter oder Vater automatisch benachrichtigt, wenn die Tochter sicher in der Schule angekommen ist oder der Sohn den Fußballplatz gut erreicht hat.“ In einem kurzen Interview erklärt der Mitgründer Hauke Windmüller die Idee, die hinter Familonet steckt:

WebMagazin: Wie funktioniert das Prinzip von Familonet?

Hauke Windmüller: Die App Familonet ist ein soziales Netzwerk für die Familie und bietet Ortungsfunktionen wie automatische Check-Ins in der Schule oder bei anderen vorher angelegten Orten an und erlaubt so einen organisierteren Familienalltag sowie mehr Sicherheit und Freiheit.
Familonet ist dabei keine “Kontroll-App”, verzichtet bewusst auf Live-Ortung und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Nachrichten und Bilder datenschutzsicher im engsten Kreis der Familie auszutauschen.

WebMagazin: Wie sind Sie auf die Idee von Familonet gekommen, und was haben Sie vorher gemacht?

Hauke Windmüller: Nachdem mein Mitgründer Michael Asshauer die Idee für ein Familiennetzwerk hatte, haben wir gemeinsam das erste Konzept zu Familonet in einem Entrepreneurship-Seminar an der Universität Hamburg entwickelt. Gegründet haben wir die Firma gemeinsam mit dem Mathematiker David Nellessen, der die technologische Entwicklungskompetenz mit ins Team brachte.
David hatte zuvor sieben Jahre eine eigene Webentwicklungsagentur und Michael und ich haben Arbeitserfahrung in Konzernen wie Volkswagen oder Philips gesammelt.

WebMagazin: Was macht Familonet besonders, wer sind potenzielle Mitbewerber und was unterscheidet Familonet von diesen?

Hauke Windmüller: Familonet beantwortet die Standardfragen eines jeden Telefonats innerhalb der Familie mit nur einem Klick oder vollkommen automatisch. Mit Familonet ist der “Wo bist du?“-Anruf nicht mehr nötig und Familienmitglieder müssen keine „Ich bin gut angekommen“-Nachrichten mehr versenden.

Im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern schaffen wir diesen Mehrwert, ohne dabei auf eine kartenbasierte Echtzeitortung zurückgreifen zu müssen. Grund dafür sind unsere eigens entwickelten Ortungs-Algorithmen und Geofence-Technologien.

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