Ferienunterkunft: Smoobu synchronisiert Buchungskanäle
Kommentare

Das Berliner Startup Smoobu hat ein Tool für Vermieter von Ferienwohnungen konzipiert. Die Gründer Benjamin Regitz und Olaf Stichtenoth grenzen ihr Produkt klar von Airbnb und Co. ab – die Idee von Smoobu schließe vielmehr eine Marktlücke.

Smoobu soll Vermieter entlasten

Besitzer von Ferienwohnungen haben alle Hände voll mit der Administration und Pflege diverser Buchungskanäle zu tun. Die sind jedoch meist alle notwendig, um die Buchungskapazität der Ferienwohnung optimal auszulasten. Das weiß Benjamin Regitz, selber Vermieter von Ferienwohnungen, nur zu gut. Deshalb hat er die Idee gehabt, durch ein einfaches und flexibles Tool alle Plattformen miteinander zu vereinen. In Zusammenarbeit mit dem IT-Experten Olaf Stichtenoth entstand schließlich das Channel-Management-System Smoobu.

Überblick über alle Buchungskanäle – anders als die Konkurrenz

Smoobu behält den Überblick über alle Vermittlungsplattformen, über die sich die Wohnung buchen lässt. Durch deren Integration und Synchronisation können alle Vorgänge über diese eine Software abgewickelt werden. Diese benötigt dazu lediglich die Log-In-Daten des Vermieters. Das Ganze ist so flexibel, dass jeder Vermieter selber bestimmen kann, welche Kanäle er mit einbinden möchte. Alternative Anbieter geben nämlich teilweise ein bestimmtes Netzwerk vor. Zu Smoobus Konkurrenten zählen zum Beispiel Kigo und Lodgify, die jedoch beide nur im Ansatz ähnliche Konzepte haben. Besonders dadurch, dass es sich bei Smoobu um ein schlankes und besonders leicht bedienbares Tool handelt, kann es sich von der Konkurrenz abgrenzen.

Neun Euro monatlich pro Apartment

Auch preislich liege Smoobu unter den Wettbewerbern, so Benjamin Regitz im Interview mit Gründerszene. Für den Service ist pro Apartment eine monatliche Gebühr von neun Euro zu entrichten.

Gründer planen Crowdinvesting-Runde

Bislang hat sich das Startup allein durch Bootstrapping finanziert. Momentan stecken die Gründer jedoch in den Vorbereitungen für eine Crowdinvesting-Runde. In Zukunft geplant sind Partnerschaften mit Vermittlungsplattformen, um eine Synchronisation der Preise zu bewerkstelligen. Die Preise sollen über Smoobu zentral reguliert werden können. Außerdem sollen weitere Funktionen eingebaut werden, um die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen.

Aufmacherbild: half-open door of a bedroom in a three-dimensional scene via Shutterstock / Urheberrecht: Ambelrip

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -