Themenwoche FinTech Startup

FinTech Startup elopay stellt sich vor
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Bei Geld hört die Freundschaft auf? Dieser Spruch gilt nicht für das FinTech Startup elopay, das Geldgeschenke per App ermöglicht. Der Geschäftsführer Özkan Akkilic erklärt uns das Geschäftsmodell von elopay.

WebMagazin: Erklären Sie uns doch bitte das Prinzip von elopay, wie funktioniert Ihre Idee?

Özkan Akkilic: elopay ist die Bezahl-App unter Freunden. Wir sind eine unabhängige Plattform, um zwischen Freunden und Bekannten Geld zu versenden und zu empfangen ohne dabei sensible Bankdaten, wie die Kontonummer oder IBAN, an den Empfänger weiterzugeben. Mit elopay schickt man Geld an Kontaktdaten, die man sowieso schon im Adressbuch hat: Handynummern oder E-Mail-Adressen.

WebMagazin: Was macht elopay besonders, wer sind Ihre Mitbewerber und was unterscheidet elopay vom Rest?

Özkan Akkilic: elopay macht es nicht nur einfach, Freunden Geld zu schicken, sondern es macht auch noch Spaß. Wir verbinden das Aufteilen einer Rechnung mit einem Newsstream, wie man ihn von Facebook her kennt. Der Feed mit den Aktivitäten meiner Freunde ist sozusagen das Gesicht von elopay: Die Beträge bleiben dabei immer privat, doch ich sehe an den oftmals lustigen Kommentaren zu den Zahlungen, was meine Freunde so machen.

WebMagazin: Auf welcher Entwicklungsstufe befinden Sie sich gerade?

Özkan Akkilic: Wir haben mit elopay und dem Bezahlen unter Freunden Ende letzten Jahres gestartet. Von da aus geht es nun weiter. Wir wollen auch anderen unser einfaches Bezahl-System anbieten. Wir haben bereits Anfragen von Unternehmen, die elopay gerne in ihr Angebot einbauen würden, um ihr Produkt zu stärken und ihren Kunden einen einfacheren Bezahlvorgang zu ermöglichen.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler von elopay, wie verdienen Sie Geld?

Özkan Akkilic: Unser aktuelles Kernprodukt, die Zahlungen unter Freunden, sind für unsere Nutzer komplett kostenlos. Und das wird auch so bleiben. Geld verdienen wir damit, wenn Nutzer über unsere Plattform einkaufen. So kann man mit unserer App etwa super bequem das Geld für ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk einsammeln und es bald in einem unserer Partnershops ausgeben. Den Nutzer kostet das keinen Cent mehr, unserer Partnershops erhalten neue Kunden und wir erhalten dafür eine Kommission.

WebMagazin: Wie ist die Idee von elopay entstanden und was haben die Gründer vorher gemacht?

Özkan Akkilic: Bis vor drei Jahren noch war ich in Berlin als Gastronom bekannt und habe in den letzten zwei Jahrzehnten über 25 Restaurants konzipiert und geführt. Doch wenn es zum Bezahlen kam, habe ich so viele Probleme festgestellt, das ich irgendwann anfing selber Lösungen zu entwickeln. Denn mir konnte auch keine Bank und kein Zahlungsdienstleister mit meinem Problem weiterhelfen. Insbesondere wenn eine Rechnung in einer Gruppe aufgeteilt werden sollte, wünschte ich mir, dass so ein toller Anlass, wie ein gemeinsamer Abend im Restaurant, nicht von dem mühsamen Geld zählen getrübt werden sollte. Das sollte doch einfacher möglich sein, dachte ich mir. Daneben hat es mich geärgert, dass ich meine Gäste nach dem Besuch nicht mehr erreichen konnte. Das hat mich zur Gründung von elopay gebracht.

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