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FinTech Startup figo stellt sich vor
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André M. Bajorat, CEO bei figo.io, ist seit 1996 in der deutschen Internetlandschaft zu Hause. Als ehemaliger Geschäftsführer von Giropay und Mitglied der Geschäftsführung der Star Finanz sowie CEO der NumberFour AG ist er heute als Unternehmer, Berater, Speaker, Business-Angel und Mentor im deutschen Startup- und FinTech-Umfeld aktiv. In folgendem Interview stellt er das FinTech Startup figo vor.

WebMagazin: Erklären Sie uns doch bitte das Prinzip von figo, wie funktioniert Ihre Idee?

figo ist eine Banking-API und ermöglicht Entwicklern von Finanz-Diensten die Verbindung mit den Bankkonten von Nutzern. Dafür haben wir auf der einen Seite mehr als 3.000 Quellen von Finanzdaten (Banken, Broker, Kreditkarten, PayPal) angebunden und stellen Entwicklern auf der anderen Seite eine komplette SaaS-Plattform inkl. smarter SDKs zum schnellen Einbinden der API in die Partnerdienste zur Verfügung. Unser Ziel ist es, Banking in den richtigen Kontext – den jeweils passenden Use-Case zu bringen und die Daten der User aus den Silos der Banken zu befreien.

WebMagazin: Was macht figo besonders, wer sind Ihre Mitbewerber und was unterscheidet figo vom Rest?

Die nahezu komplette Anbindung aller Finanzquellen ist sicher eine Besonderheit von figo – zudem ist der Betrieb der kompletten Plattform in einem Bank-Rechenzentrum sicher nicht typisch für ein StartUp. Genau dies macht die Nutzung für unsere Partner gleichfalls attraktiv, da es einfach, schnell und sicher möglich ist. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine technische Anbindung innerhalb weniger Stunden möglich ist. Echten Wettbewerb für eine Plattform wie wir sie betreiben sehen wir aktuell nicht in Deutschland.

WebMagazin: Auf welcher Entwicklungsstufe befinden Sie sich gerade?

Wir sind nach einem Startup-typischen Pivot von einem b2c zu einem b2b Modell Ende 2013 in der Wachstumsphase angekommen. Mittlerweile arbeiten mehr als 170 Partner auf unserer Plattform und wir haben im letzten Monat nahezu 9 Millionen Anfragen unserer Partner über unsere Plattform verarbeitet. Zu unseren Kunden gehören unter anderem Unternehmen wie die Deutsche Post, UBS, Auxmoney, Lendstar, organize.me, Kontoalarm, Fastbill, Billomat oder Debitoor.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler von figo, wie verdienen Sie Geld?

Die Grundpfeiler von figo sind die geschaffene Plattform und die hochgradig performante API. Geld verdienen wir mit unseren Partnern die unsere API auf User- oder Transaktionsbasis nutzen.

WebMagazin: Wie ist die Idee von figo entstanden und was haben die Gründer vorher gemacht?

Wie oben bereits erwähnt hat figo einen Pivot hinter sich – gestartet als smarte Banking-App für Endkunden haben wir 2014 den Wandel zum b2b Anbieter geschafft. Im Rahmen dieses Prozesses ist auch der Ursprungsgründer aus dem Team ausgeschieden. Das heutige Führungsteam hat eine lange Online-Banking und FinTech Erfahrung und den Bedarf an einer smarten API-Plattfom für Banking bereits länger am Markt wahrgenommen. Diesen Need erfüllen wir nun. Erfahrungen gesammelt hat das Team in verschiedenen Rollen bei Star Finanz, giropay, NumberFour, mikestar, Sumup, shortcut, G&J Multimedia Ventures und der Dresdner Bank.

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