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FinTech Startup WeltSparen im Interview
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Mit einem Onlinebanking-Zugang bei vielen verschiedenen Banken in Europa Festgelder eröffnen: Mit dieser Idee haben die ehemaligen McKinsey-Angestellten Dr. Frank Freund, Dr. Tamaz Georgadze und Michael Stephan das FinTech-Startup WeltSparen gegründet.

WebMagazin: Erklären Sie uns doch bitte das Prinzip von WeltSparen, wie funktioniert Ihre Idee?

WeltSparen.de bietet seinen Kunden in Deutschland durch eine einmalige Identifikation (mittels Postident) und einen einzigen Onlinebanking-Zugang die Möglichkeit, bei vielen verschiedenen Banken in Europa (inklusive Deutschland) Festgelder zu eröffnen. Die Festgelder von WeltSparen sind zum Teil deutlich besser verzinst als lokal in Deutschland und unterliegen allesamt der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung bis mindestens 100 Tsd EUR. Alle unsere Leistungen sind für den Kunden gebührenfrei und bequem online abrufbar.

WebMagazin: Was macht WeltSparen besonders, wer sind Ihre Mitbewerber und was unterscheidet WeltSparen vom Rest?

Was uns weltweit einzigartig macht ist die Tatsache, dass wir auf einer Plattform viele Banken anbieten, bereits acht Banken mit 32 Angeboten, sechs Banken davon sind exklusiv in Deutschland und nur über WeltSparen abschließbar. Mit jedem Monat werden es mehr Banken und mehr einzelne Angebote, die den Kunden begeistern. Wir sind die einzige Plattform, die mehrere Angebote vereinigt und damit den sogenannten Netzwerkeffekt für die beteiligten Banken und unsere Kunden entfaltet.

Auf welcher Entwicklungsstufe befinden Sie sich gerade?

Wir sind live seit Dezember 2013. Dabei haben wir die Breite des Angebots kontinuierlich ausgebaut und auch die Funktionalitäten auf der Plattform weiteretnwickelt. Alle Themen rund um die Konto-Administration (inklusive Festgeld-Bestätiung, -Prolongation oder Steuern) sind nahtlos integriert und für den Kunden bequem online abrufbar.

Was sind die Grundpfeiler von WeltSparen, wie verdienen Sie Geld?

Für den Endkunden ist unsere Leistung gebührenfrei. Bei einem Produktabschluss bekommen wir eine Provision von der jeweiligen Bank.

Wie ist die Idee von WeltSparen entstanden und was haben die Gründer vorher gemacht?

Alle drei Gründer kommen von McKinsey und haben sich dort kennengelernt und länger gemeinsam gearbeitet. Gerade durch die Tätigkeit bei McKinsey hatten wir die Möglichkeit, viele Banken in unterschiedlichen Geographien zu beraten. Bei Sparprodukten herrscht auf einzelnen lokalen Märkten eine sehr unterschiedliche Dynamik. Manche Märkte – wie z.B. Deutschland – haben schlicht ein sehr großes, über Jahrzehnte angewachsenes, Sparvermögen aufzuweisen, das von den Banken nicht mehr sinnvoll in Form von Krediten weitergereicht werden kann. In manchen Ländern in Europa sind die Gegebenheiten anders.

Hieraus entstand am Ende die Idee, grenzüberschreitend konservative Anlage-Produkte anzubieten. Der Kunde muss nicht mehr physisch zur Bank im Ausland fliegen, um besser verzinste Angebote in Anspruch zu nehmen, alles geht bequem, kostenlos und online – und in einer Sprache, die er auch tatsächlich versteht.

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