Hightech-Strategie: Staatliche Förderung für Startups
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Mit einem Etat von 11 Milliarden Euro für 2014 hat das Bundeskabinett heute die Hightech-Strategie für Deutschland verabschiedet, um unter anderem Unternehmensgründer aus dem IT-Sektor durch Steuererlässe und Finanzhilfen zu unterstützen.

Innovationen sollen durch die Hightech-Strategie in Deutschland gefördert werden

Digitale Wirtschaft, Innovationen und intelligente Mobilität sollen nachhaltig gefördert werden, heißt es in der Pressemitteilung der Bundesregierung. Ziel sei es zudem, in Bildung und Forschung zu investieren, um Innovationsstrategien für Deutschland zu entwickeln. Dazu müssten aber auch Wirtschaft und Wissenschaft enger zusammen arbeiten. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf resümiert hierzu, dass aus Innovationen möglichste schnell marktreife Produkte werden müssten. Häufig lasse man nach der Forschung in Deutschland anderen bei der Umsetzung den Vorrang. Dabei würde vor allem die Förderung der Gründerszene letztlich erhebliches Potenzial bieten.

Welche Fördermittel warten auf Startups?

Bessere Finanzierungshilfen für Startups sowie eine Steuerbefreiung für den Zuschuss für Wagniskapital (INVEST) sind mitunter im Koalitionsvertrag vorgesehen. Neben Förderprogrammen und Fonds müsse die Bundesregierung aber auch darauf achten, bestehende Finanzierungsmöglichkeiten, etwa beim Crowdfunding, durch Gesetzesänderungen nicht zu verschlechtern, sagt Kempf von BITCOM. Momentan sei die Lage für Crowdfunding wegen des bestehenden Kleinanlegerschutzgesetzes eher erschwert.

Unternehmen können sich hier zur neuen Hightech-Strategie beraten lassen.

Aufmacherbild: Golden coins in soil with young plant. Money growth concept. via Shutterstock / Urheberrecht: isak55

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