Startup Interview

Hobtime-App: Was ist los in Berlin?
Kommentare

Was tun an einem Dienstag Abend in Berlin? Attila Ilman zeigt in seiner App Hobtime, was gerade in der Hauptstadt los ist und wo sich Gleichgesinnte zum Meetup treffen.

WebMagazin: Erklär uns doch bitte das Prinzip von Hobtime, wie funktioniert Eure Idee?

Attila: Hobtime ist die weltweit erste Komplettlösung für soziale Aktivitäten.  Die Rubriken  „Event Tipps“ und „ Locations“ liefern Freizeittipps, auf „Meetups“ finden sich Aktivitäten und Kurse zum Mitmachen und „Gruppen“ verbindet Menschen mit gemeinsamen Interessen. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit passende Termine zu finden, Veranstaltungen zu organisieren und Freunde einzuladen.

 WebMagazin: Warum brauch gerade Berlin eine solche Plattform? Worin liegt der Mehrwert für die Hauptstadt-Bewohner?

Attila: Berlin ist eine pulsierende Weltstadt und bietet viele Events, Locations und Aktivitäten.  Die Freizeitplanung kann aber viel Zeit beanspruchen; bestehende Dienste setzen mehr auf Quantität statt Qualität und Relevanz. Unser Versprechen: benutze Hobtime nur 5 Minuten pro Tag und genieße ein vielseitiges Sozialleben.

WebMagazin:  Was macht Hobtime besonders, wer sind eure Mitbewerber und was unterscheidet euch vom Rest?

Attila: Hobtime ist der weltweit einzige Dienst, der von der Idee bis zur Termingestaltung alles auf einer Plattform anbietet. Zudem haben wir für Event und Location Tipps ein Entdeckungs-System entwickelt das eine beispielslose Qualität und Relevanz liefert.

WebMagazin: Auf welcher Entwicklungsstufe befindet ihr euch gerade bzw. wann seid ihr live gegangen? Wie werdet ihr finanziert?



Attila: Nach einer langen Testphase sind wir am 4ten Mai live gegangen. Die Entwicklung haben wir selbst finanziert. In nur 2 Wochen konnten wir fast 5‘000 User gewinnen. Für die Expansion Phase möchten wir die ersten Investoren an Bord holen.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzeptes, wie verdient ihr Geld?

Attila: Für Freizeitanbieter und Kurse wird es ein Google Adwords ähnliches Konzept geben. Eine werbefreie Premium Version mit Zusatzfunktionen ist auch geplant. Für das Grossfirmensegment arbeiten wir an einer White-Label Lösung.

WebMagazin: Wie seid ihr auf die Idee von Hobtime gekommen und was habt ihr vorher gemacht?

Attila: Es war wieder mal eine 70 Stunden Woche, und ich hatte einen halben Tag frei. Ich wollte etwas cooles unternehmen, musste aber zuerst stundenlang das Internet nach Ideen durchsuchen. Es gab einfach kein Tool, das mir bei der Freizeitplanung helfen konnte. Ich habe noch am gleichen Tag ein grobes Konzept entworfen und ein Tag später die Stellenanzeige für die Entwicklung aufgeschaltet.  Zuerst war die ganze Sache nur ein Hobby von mir, erst viel später wurde es ernst.

Vor Hobtime habe ich 10 Jahre lang in verschiedenen Positionen in der Technologie-Industrie gearbeitet. Zuletzt war ich Leiter des Online-und Telesales Bereiches im grössten privaten Telekomanbieter der Schweiz.

WebMagazin: Und zum Schluss, warum Berlin?  

Attila: Berlin weiss wie man lebt. Berlin ist bereit für einen Global Champion.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -