Homejoy: US-Startup kommt nach Deutschland
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Homejoy, eine 2012 in San Francisco gegründete Reinigungskraft-Vermittlung, kommt nach Deutschland und hat ambitionierte Expansionspläne für ganz Europa angekündigt.

Momentan sind die Leistungen des US-amerikanischen Startups in 30 Städten in den  USA und in Kanada buchbar. Seit April dieses Jahres hat Homejoy die europäische Expansion in England begonnen und ist mittlerweile auch in Berlin angekommen. Der Dienst befindet sich noch in der Beta-Phase und ist momentan nur in der deutschen Hauptstadt verfügbar. Hier befindet sich auch das kleine Homejoy-Büro, wo sich zwölf Mitarbeiter um das Tagesgeschehen kümmern.

Diese Zahl könnte sich in näherer Zukunft nach oben korrigieren, denn bald soll die Reinigungskraft-Vermittlung auch nach München, Hamburg, Köln und Frankfurt kommen, wie Michael Riegel, Deutschland-Chef von Homejoy, gegenüber Gründerszene bemerkte.

Europa-Expansion soll zügig vorangehen

Die Europa-Expansion soll zügig vorangetrieben werden. Nützlich dürften dabei die im November 2013 dank einer satten Finanzierungsspritze eingeholten Geldreserven sein. Diese kommen unter anderem von solchen namenhaften Inverstoren wie Google Ventures oder Redpoint Ventures und belaufen sich auf 38 Millionen US-Dollar. Michael Riegel will bis zum Spätherbst dieses Jahres in allen wichtigen europäischen Ländern den Homejoy-Dienst anbieten.

Die Nachfrage ist jedenfalls vorhanden. Das zeigte der unerwartete Erfolg in London. Die Wachstumsraten überstiegen dort die der amerikanischen Städte um rund 70 Prozent

Das Prinzip von Homejoy ist denkbar einfach. Der Kunde teilt dem Anbieter seinen Wunschtermin und seine Adresse und Homejoy schickt eine „überprüfte und zertifizierte“ Reinigungskraft vorbei. Alle Reinigungsaufträge lassen sich zu 20 Prozent steuerlich absetzen.

Geschenkkarte statt Service

Die Redaktion hat zu Recherche-Zwecken eine Anfrage gestartet und wurde leider enttäuscht: „Es tut uns sehr leid. Wir sind in dieser Gegen leider komplett ausgebucht. Damit wir es wiedergutmachen können, hinterlassen Sie uns Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse, und wir schicken Ihnen eine Geschenkkarte, sobald wir wieder Verfügbarkeit haben.“ Was das wohl für eine mysteriöse Geschenkkarte sein soll, die einem per E-Mail geschickt wird. Mal abwarten. Wäre man allerdings auf eine Putzkraft dringend angewiesen, müsste man, Geschenkkarte hin oder her, selber zum Lappen greifen. homejoy

Screenshot: homejoy.com/book#availability-pane

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