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IoT-Startups : World Cup Sieger gekürt
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Die Sieger des diesjährigen IoT / M2M Innovation World Cups 2014/15 stehen fest. Die innovativsten Ideen der Bereiche Mobilität, Industrie 4.0, Energie, Sicherheit, Smarthome und Gesundheitswesen wurden gekürt. Die Sieger im Überblick.

400 IoT-Startups traten an

Auf der diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona wurden nun die Gewinner des Startup-Wettbewerbs der IoT / M2M Innovation World Cup 2014/15 gekürt. Die innovativsten Ideen der jüngsten Internet-of-Things-Entwicklungen in den Kategorien Mobilität, Industrie 4.0, Energie, Sicherheit, Smart-Home und Gesundheitswesen wurden aus 400 teilnehmenden Unternehmen ausgewählt.

Ältester IoT-Wettbewerb weltweit

Neben vergleichbaren Wettbewerben für IoT-Startups ist der IoT/M2M Innovation World Cup die erste offizielle Veranstaltung, seit das Internet unseren Alltag und die Industrie erobert. 2012 wurde der Cup erstmals ins Leben gerufen. Teilnehmende Startups können nicht nur Geldpreise sondern auch Förderprogramme für ihre Projekte gewinnen. In diesem Jahr nahmen aus 70 Ländern Unternehmen teil, von denen 24 in der Finalrunde standen – darunter auch zwei deutsche Startups.

Das sind die sechs Gewinner des IoT/M2M Innovation World Cup:

    • Mobilität: In Sachen Fortbewegung konnte sich ein multifunktionales Fahrrad-Device mit dem Namen Cobi durchsetzen, das unter anderem ein Frontlicht, Navigationssystem, Blinklicht, Musikplayer, Fitnesstracker und Diebstahlschutz miteinander verbindet. Das Gerät der Frankfurter Entwickler lässt sich über das Smartphone steuern, das beim Gebrauch mit Cobi verbunden wird und sitzt in der Mitte des Lenkers.

  • Industrie 4.0: Der Pro Glove ist ein smarter Arbeitshandschuh, der Mithilfe eingebauter Sensoren beispielsweise Produktionsteile automatisch scannen kann, so dass direkte Lagerabgleiche gemacht werden können. Das Münchener Unternehmen Workaround holte den Preis, da sich durch ihre Idee Arbeitsabläufe noch produktiver gestaltet lassen.
    Gewinner Industrie 4.0

    Pro Glove in der Anwendung
    Screenshot: http://www.proglove.de/

  • Energie: GasLink prüft automatisch die Gasfüllstände in Tanks, die einfach über das Internet überwacht und eingesehen werden können.
  • Sicherheit: So rasant sich IoT ausbreitet, so dringlich wird zukünftig auch die Frage nach der Sicherheit sein. M2M Intelligence bietet schon jetzt eine Plattform, um IoT/M2M-Anwendungen zu synchronisieren und zu schützen.
  • Smarthome: Die Kategorie, die auch unter dem Namen „vernetztes Zuhause“ geführt wird, hat Allthings | Home zum Sieger. Die App soll unterschiedliche IoT-Geräte bündeln, so dass die Steuerung über eine Anwendung erfolgen kann und der Nutzer besser den Überblick bewahrt.
  • Gesundheitswesen: Onköl soll dabei helfen, Hilfsbedürftige wie beispielsweise kranke und alte Menschen mittels Vitalparameter mit einem direkten Hilferuf zu verbinden, so dass im Problemfall sofort gehandelt werden kann.
    Gesundheitswesen: Sieger auf der IoT/M2M Innovation World Cup

    Onköl
    Screenshot:

Preisverleihung und Inkubator-Wettbewerb

Die offizielle Preisverleihung wird erst auf der SWISSCOM M2M in Zürich am 12. März stattfinden. IoT-Startups, die es vielleicht noch nicht bis auf den IoT / M2M Innovation World Cup geschafft haben, können sich auch hierzulande – übrigens noch bis zum 17. April 2015 – beim Inkubator Breed Reply mit ihrer Idee bewerben und ebenfalls einen Förderpreis gewinnen.

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