Jobs in IT-Startups: Tyba listet auf
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Viele wollen sich in einem IT-Startup-Umfeld ausprobieren und suchen nach einem passenden Job in aufsteigenden Unternehmen. Doch bei der Jobsuche und später beim Bewerbungsgespräch geht es nicht nur darum, den potenziellen Arbeitgeber von sich zu überzeugen, sondern auch darum, eine Arbeitsstelle zu finden, die den eigenen Qualifikationen am besten entspricht.

Wie informiert man sich über Startups?

Schaut man sich direkt auf den Websites der Startups um, wird man wohl kaum ein objektives Bild über die Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur und Schwachstellen des ausgewählten Startups machen können. Denn wer will schon im schlechten Licht dastehen und seine Schwächen auf der eigenen Homepage offenbaren. Wohl niemand. Deswegen ist ein Blick auf unbeteiligte Websites, die über das Unternehmen berichten lohnenswert.

Tyba gewährt tiefe Einblicke in europäische IT-Startups

Tyba, ein 2011 in Madrid gegründetes Unternehmen, hat sich ganz der Jobvermittlung im Startup-Bereich verschrieben. Schwerpunkt liegt auf europäischen IT-Startups. Denn obwohl die Mitarbeit in jungen IT-Unternehmen durchaus spannend sein kann, sind Job-Ausschreibungen meist frei von jeglicher Innovation und gehen nicht über das Übliche hinaus.

Tyba will diesen Umstand ändern, zumindest in Europa. Die Tyba-Website ähnelt mehr einer ausführlichen Broschüre als einem Jobportal. Hier finden Jobsuchende Videos und Bilder der Büros und der Mitarbeiter, Interviews mit Menschen, die später vielleicht zu Arbeitskollegen des Bewerbers werden könnten, und ausführliche Job-Beschreibungen

Von Dropbox bis Badoo – 210 Startups stellen sich vor

Momentan sind auf Tyba-Website 210 europäische Startups gelistet, darunter auch Rocket Internet, Dropbox, BlaBla Car, Badoo, Issuu, bonusbox, plista, 6Wunderkinder, Delivery Hero, Secret Escapes und viele mehr. Die in Berlin ansässigen Arbeitssuchenden wird es freuen, dass Berliner Startups in großer Anzahl vertreten sind.

Tyba informiert Bewerber über den aktuellen Stand des Recruiting-Prozesses

Das ganze Info-Material stammt von Tyba selbst, dessen Team regelmäßig europäische Städte besucht und zwischen circa eineinhalb Stunden in einem Startup verbringt, um Interviews zu führen und Video- und Bildmaterial zu sammeln. Nachdem das Startup auf Tyba vorgestellt und Jobausschreibungen live geschaltet werden, bemüht sich Tyba auch darum, die Jobsuchenden über den aktuellen Stand des Bewerbungsprozesses zu informieren – etwas, was in kleinen und oft voll ausgelasteten Startups oft untergeht. 

Ein Profil bei Tyba kostet zwar etwas weniger als das Engagement einer Recruitment-Agentur, ist aber mit höheren Ausgaben verbunden, als eine Ausschreibung auf konventionellen Job-Portalen. Die Starups können sich und ihre freien Stellen zwar kostenfrei listen lassen, doch der Zugriff auf Bewerber-Informationen muss bezahlt werden. 

Ob Tyba ein ganz objektives Bild der gelisteten Startups liefert, bleibt mit einem Fragezeichen versehen. Doch seien wir mal ehrlich, Content Marketing ist im WWW gang und gäbe und umgibt uns in mehr oder weniger auffälliger Form, sobald wir den Browser öffnen. Tyba ist jedenfalls eine sehr ausführliche Informationsquelle für diejenigen von euch, die nach einem Job in IT-Startups streben. Vergangenes Jahr bekam das Unternehmen für seine Leistungen den Publikums-Preis bei der The Next Web Conference Europe 2013.

tyba blabla car

Screenshot: tyba blabla car

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