Krautreporter – die Crowdfunding-Plattform für Journalisten
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Crowdfunding ist eine beliebte Methode, Kickstarter zum Erfolg zu verhelfen – jetzt hat das Finanzierungsmodell auch den Journalismus erreicht. Auf Krautreporter.de können Journalisten seit heute ihre Projekte per Videobotschaft oder Fotos vorstellen und die Öffentlichkeit von ihrer Geschichte überzeugen. Durch Spenden wird jeder Unterstützer dabei zum Kleinfinancier der Projekte und Journalisten. Kostspielige Reportagen, Reisen, Fotos und Filme können so auch ohne finanzielle Unterstützung von Medienunternehmen realisiert werden.

Sebastian Esser und Wendelin Hübner, die Krautreporter ins Leben gerufen haben, sehen in ihrem Unternehmen allerdings nicht den Beginn einer Revolution des Journalismus, sondern eine Starthilfe für interessante Projekte, die ansonsten an der Finanzierung gescheitert wären.

Wie auch auf anderen Croudfunding-Plattformen, gilt hier die Alles-Oder-Nichts-Regel, die besagt, dass ein Projekt nur dann unterstützt wird, wenn es innerhalb einer vorher festgelegten Zeit eine bestimmte Summe eingebracht hat. Für die Durchführbarkeit der Unternehmen garantieren professionelle Journalisten, die jedes Projekt untersuchen, um so auch den Spendern eine Sicherheit zu bieten.

So funktioniert Krautreporter from Sebastian Esser on Vimeo.

Journalisten, die sich für Krautreporter interessieren, können in der Rubrik FAQs Antworten und Tipps zur Vorstellung eigener Projekte finden. Darüber hinaus bietet die Plattform einen begleitenden Blog, auf dem sich interessante Geschichten und Reportagen zu unterschiedlichen Themen – natürlich auch zum Crowdfunding – finden lassen.

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