Mobile Payment On- und Offline: Paymey und Transferwise
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Smartphones und Tablets haben unseren Alltag schon lange erobert – das mobile Senden und Empfangen von Geld wird demnach immer wichtiger – Mobile Payment heißt das Schlagwort. Wenn es aber um Transaktionen von Geld geht, sind viele Nutzer vorsichtig – zurecht. Schließlich geistern immer wieder Schreckensmeldungen über Cyber-Krimminelle durch die Medien und stiften Verunsicherung bei den Endkunden. Deshalb müssen Anbieter von Mobile-Payment-Lösungen vor allem Aufklärungsarbeit leisten und verständliche Informationen über die Transferprozesse liefern.

Transferwise

Am besten funktionieren Vergleiche mit bekannten Dienstleistern: „Wir sind wie Skype für Geldtransfers im Netz“. So versucht die Payment-Plattform Transferwise, seine Dienstleistungen verständlich zu kommunizieren. Vor einigen Monaten hat uns Taavet Hinrikus, der Gründer der Peer-to-Peer-Plattform Transferwise der WebMagazin-Redaktion besucht und mit uns auch über die Zukunft von Online-Geldtransfers gesprochen.

Transferwise bietet währungsübergreifende Überweisungen an, bei denen keine Wechselkurse oder Gebühren anfallen. Die Plattform lenkt dabei die Geldflüsse zwischen den Nutzern um. Ein Beispiel: Ein Kunde möchte Geld von London nach Berlin überweisen. Gleichzeitig überweist ein Kunde einen Betrag von Berlin nach London – die Geldströme werden in diesem Fall von Transferwise umgeschaltet, sodass keine Wechselkurse anfallen.

Internet ändert das Bezahlverhalten

Mit dem Internet ist die Welt etwas kleiner geworden, die Menschen haben sich miteinander vernetzt, teilen in Bruchteilen von Sekunden Ideen und Bilder aus – warum also nicht auch Geld? 

Mobile Payment – ein Beispiel

Erst kürzlich hat der moble Bezahldienst Paymey seine App gelauncht und damit den Vorstoß in das Mobile-Payment-Terrain gewagt. Und so funktioniert der Dienst: Möchte man beispielsweise in einem Geschäft mit Paymey bezahlen, gibt der Kassierer den entsprechenden Betrag in sein Kassensystem ein. Nach Eingabe der persönlichen PIN generiert die App einen Barcode. Dieser wird mittels des Scanners von dem Kassierer eingescannt, um die Transaktion einzuleiten. Der Käufer bestätigt daraufhin den Betrag mit seinem Smartphone. Der Zahlungsvorgang wird ausgelöst. 


Auch Online-Shops können Zahlungen über Paymey akzeptieren. Dazu wird nach Auswahl der Zahlmethode „Paymey“ ein QR-Code generiert, der dann auf dem Computer-Bildschirm des Käufers erscheint. Diesen Code muss der Käufer mit der Kamera seines Smartphones einscannen und von der Paymey App erkennen lassen, um mit einem Klick die Zahlung zu autorisieren. Die App bietet eine cross-mediale Bezahlinfrastruktur, die leicht in Business-Anwendungen integriert werden kann.

Mobile Payment im Einzelhandel

Gerade im Einzelhandel werden die Vorteile von Paymey deutlich: Printwerbung, beispielsweise in Form von Städtereklame, kann direkt zum Abverkauf von Ware genutzt werden. Außerdem können die Kunden über re-directed Landing Pages nach dem Bezahlvorgang in den Online-Shops des Geschäftspartners weitergeleitet und kundenspezifisch weitere Produkte angeboten werden.

 

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