Startup-Interview

Netzshopping will eine Shoppingmall im Internet sein
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Shoppingmalls sind praktisch, denn hier versammeln sich die verschiedensten Läden an einem Ort. Genau dieses Konzept will Raik Böttcher in seinem E-Commerce Startup Netzshopping umsetzen. Im Interview steht er uns Rede und Antwort.

WebMagazin: Erkläre uns doch bitte das Prinzip von Netzshopping, wie funktioniert Eure Idee?

Netzshopping ist ein Online-Portal für Produkte aus den Bereichen Mode, Möbel und Lifestyle. Besucher können die Produkte unterschiedlicher Anbieter in über 5.000 Produktkategorien anhand von Filtern und Suchfunktionen durchsuchen und werden bei Interesse direkt zum jeweiligen Shop weitergeleitet. Der Fokus liegt hierbei eindeutig auf dem visuellen Entdecken von Produkten.

WebMagazin: Was macht Netzshopping besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest?

Die Besonderheit von Netzshopping liegt in der Einfachheit des Geschäftsmodells, da wir den Seitenbesucher bei Interesse für ein bestimmtes Produkt direkt zum Anbieter weiterleiten, ohne in die Abwicklung des weiteren Kaufprozesses beim Partnershop eingebunden zu sein. So stellen wir für den Partnershop sicher, dass er den „customer lifetime value“ vollständig für sich beanspruchen kann. Hier liegt aus unserer Sicht auch ein wesentlicher Unterschied zu anderen Produktportalen, wobei der Wettbewerb nicht ausschließlich auf die entsprechenden Anbieter reduziert werden kann. Insbesondere mit Blick auf die Gewinnung von Seitenbesuchern stehen wir vor allem im Wettbewerb mit den klassischen E-Commerce Unternehmen aus dem jeweiligen Produktbereich.

WebMagazin: Auf welcher Entwicklungsstufe befindet Ihr Euch gerade bzw. wann seid Ihr live gegangen? Wie werdet Ihr finanziert?

Netzshopping ist im Oktober 2014 mit den Bereichen Möbel, Wohnaccessoires und Heimtextilien live gegangen und konnte seitdem einen stetigen Anstieg der Nutzerzahlen verzeichnen. Seit September dieses Jahres haben wir unser Sortiment um die Bereiche Damenmode, Herrenmode und Kindermode erweitert. Darüber hinaus haben wir natürlich kontinuierlich an der Verbesserung der Plattform und der zugrunde liegenden Algorithmen gearbeitet, um interne Prozesse und vor allem das Nutzererlebnis auf unserer Seite zu optimieren.  Wir haben in Netzshopping selber viel investiert, werden aber auch von befreundeten Business Angels unterstützt.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzeptes, wie verdient Ihr Geld?

Einnahmen erzielen wir mit der Weiterleitung von potenziellen Kunden an unsere Partnershops.

WebMagazin: Wie bist Du auf die Idee von Netzshopping gekommen und was hast Du vorher gemacht?

Netzshopping ist eine Gründung des Inkubators FoundersLink. Die Entscheidung für Netzshopping ist nach ausführlicher Recherche gefallen, wobei wir neben der Profitabilität vergleichbarer Geschäftsmodelle vor allem die bereits erwähnte Wettbewerbssituation sowie die Machbarkeit in der Realisierung und das Interesse von relevanten Partnershops an der Zusammenarbeit mit einem weiteren Produktportal mit einbezogen haben. Darüber hinaus stellte das Konzept von Netzshopping eine hervorragende Erweiterung zu dem bereits gegründeten Vergleichsportal www.netzsieger.de dar, so dass bei der Umsetzung weitreichende Synergieeffekte genutzt werden konnten.

WebMagazin: Und zum Schluss, warum Berlin?

Berlin bietet jungen Unternehmen ein ideales Umfeld, um schnell wachsen zu können und die Möglichkeit, mit einer Vielzahl relevanter Kooperationspartner in direkten Austausch zu treten. Darüber hinaus hat Berlin natürlich viele weitere Anreize zu bieten, die für uns als Firma, aber auch für unsere Mitarbeiter, nicht zu vernachlässigen sind.

 

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