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Onefinestay sammelt 40 Millionen US-Dollar
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Die Unterkunftsvermittlung Onefinestay konnte eine Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Millionen US-Dollar abschließen. Das Londoner Startup ist die Luxus-Variante von Airbnb. Mit dem frischen Kapital sollen neue Städte erschlossen werden.

Onefinestay, das Londoner Startup für die Vermittlung luxuriöser Unterkünfte, konnte eine Series-D Finanzierungsrunde von 40 Millionen US-Dollar abschließen. Mit dem Kapital will das Unternehmen in weitere europäische Städte expandieren.

Das Startup ist Airbnbs schickes Pendant: Über die Plattform können Reisende Privatunterkünfte der gehobenen Preisklasse mieten. Onefinestay vermittelt Häuser in den teureren und angesagten Vierteln von London, New York, Paris und Los Angeles. Die Erschließung neuer Städten geht nur gemächlich voran, da eine regelmäßige und gründliche Überprüfung durch Onefinestay-Mitarbeiter im Service inbegriffen ist.

CEO Greg Marsh machte Business Insider gegenüber deutlich, man sähe sich nicht in direkter Konkurrenz zu Airbnb: „Look at the traditional luxury hotel market — there’s not one hotel in every city, there’s lots of hotels. Some are really well run, others less so.“ Davon abgesehen unterscheidet sich die Zielgruppe der beiden Startups deutlich. Mit einem Durchschnittspreis von 600 US-Dollar pro Nacht platziert sich Onefinestay in einem wesentlich anderen Tourismuszweig als Airbnb und kann eher als Hotel angesehen werden. Durch den gründlich überwachten Service setzt sich das Londoner Startup zudem als deutlicher Spezialist in der gehobenen Preisklasse ab. Neben einem Putzservice und der Bereitstellung von Bettwäsche, Handtüchern und Toilettenartikeln, erhält jeder Gast für die Zeit seines Aufenthalts ein iPhone, um Anrufe vor Ort tätigen zu können. Ein Concierge steht auerdem jederzeit für Extrawünsche bereit. Das Unternehmen zählt bereits über 700 Mitarbeiter.

Zu den Kapitalgeber der jüngsten Finanzierungsrunde zählen Intel Capital, Quadrant Capital Advisors, Hyatt. Die bestehenden Investoren Index Ventures and Canaan Partners haben sich erneut beteiligt. Die Kapitalspritze verdoppelt die bislang aufgebrachte Summe des fünfjährigen Startups auf 80 Millionen US-Dollar.

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