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Plug and Play Runde 5: Startup Rückblick
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Die fünfte Runde des Axel Springer Accelerator „Plug and Play“ ist vorbei. Auf dem Demo Day haben sich die Startups des Accelerators vorgestellt, in der Hoffnung auf Investorengelder. Hier ein Überblick.

Kapital, Office-Space und Mentorenprogramm für Startups

Das Axel-Springer-Startup-Accelerator-Programm Plug and Play ist kürzlich zu Ende gegangen: drei Monate kostenlose Nutzung von Büroräumen, 25.000 Euro Förderung sowie eine Mentorenprogramm. Während sich Plug and Play auf die nächste Runde seines Programms vorbereitet, schauen wir uns die aktuellen Absolventen an.

„Wer bin ich, was will ich sein und wie will ich Geld verdienen?“: Diese existenziellen Fragen galt es beim 5. Demo Day des Accelerators „Plug and Play“ in fünf Minuten zu beantworten. Und zwar so überzeugend, dass die anwesenden Investoren anschließend das Checkheft zücken und in das Startup investieren.

Drei Monate Vorbereitung für Demo Day

Unter dem Dach des Axel-Springer Accelerators haben sich 12 überwiegend osteuropäische Startups auf den großen Tag vorbereitet. Nur zwei stammen aus Deutschland, ein Gründerteam kam aus Italien.

Bitcoins, Food-Delivery und Productivity-Lösungen

Neben zwei Bitcoin-Startups, diversen Productivity Apps und einem Food-Delivery Startup sorgte die Präsentation des russischen Gründers Alexander Babaryko und sein Paketvermittle-Startups Passenger für reges Interesse und Nachfragen aus dem Publikum.

Die Geschäftsidee klingt simpel: Wer Waren aus dem Ausland bestellt, muss in der Regel hohe Zollgebühren und Versandkosten zahlen. Flugreisende hingegen dürfen diese Waren bis zu einem bestimmten Wert zollfrei einführen. Diesen Umstand will Passenger nutzen und Passagiere, die ohnehin vorhatten in ein bestimmtes Land zu Reisen, mit Kunden zusammenzubringen, die eine bestimmte Ware aus dem Ursprungsland haben wollen. Rückfragen aus dem Publikum bezüglich der Sicherheit und der Legalität des Kurierdienstes konnte der Gründer souverän aus dem Weg räumen.

Die Startups des Plug and Play Accelerator

Hier ist ein kleiner Überblick über die 12 Startups der fünften Runde des Accelerator-Programmes Plug and Play:

Attensee

Attensee ist eine Eye-Tracking-Dienst, der anhand einer Heatmap, das Nutzungerverhalten von Webseiten-Besucher analysiert.

Coyno

Die Gründer Levin Keller und Erasmus Hagen haben ein Business Analyse-Tool für Bitcoins entwickelt. Der Software-Hersteller DATEV hat bereits Interesse an einer Zusammenarbeit mit Coyno signalisiert.

CrossCloud

Das österreichische Startup CrossCloud möchte mit seinem Dienst verschiedene Cloud-Storage-Dienste unter einen Hut bringen und auf einer einzigen App zusammenführen.

Dataspin

Das polnische Startup hat ihr Augenmerk auf die rapide wachsende Gaming-Industrie gelegt. Mit Dataspin wollen sie ein Werbenetzwerk für Mobile-Games-Entwickler schaffen.

Enso

Musikstreaming-Dienste haben oft eine Flut an Musiktiteln in der Datenbank. Die Gründer von Enso haben einen Algorithmus entwickelt, der den Musikkonsum seines Nutzers beobachtet. Das selbstlernende Programm schlägt anschließend passende Titel vor.

Foodscovery

Erinnerst du dich an deinen letzten Urlaub und an dieses leckere Essen in diesem kleinen Restaurant? Foodscovery ist eine Food-Delivery-Plattform, die Delikattessen aus dem Ausland frei Haus liefert.

Linkedage

Linkedage ist eine Reiseplattform für ältere, die seniorengerechte Urlaubsunterkünfte vermittelt.

Prozentrechner

Dem Gründer Mateusz Mucha ist irgendwann aufgefallen, dass es noch keine effektive App für die Berechnung von Rabatten, Trinkgeldern oder der Mehrwertsteuer gibt. Deshalb hat er die Prozentrechner-App entwickelt.

Passenger

Bei der Bestellung von Waren aus Übersee fallen mitunter hohe Steuern und Versandkosten an. Passenger macht Flugpassagiere zu Paketboten. Diese nehmen vor ihrem Abflug Bestellungen an und nehmen die Ware einfach mit. Dafür erhalten sie einen Geldbetrag.

Reachhero

Product Placement ist bei YouTube mittlerweile ein sehr lukratives Geschäft. Reachhero verbindet YouTube-Nutzer mit Marken und vermittelt Werbe-Deals.

SatoshiPay

SatoshiPay ist ein Berliner Startup, das Bitcoin-Zahlungen transparenter, einfacher und damit B2B-tauglich machen möchte.

Sopreso

Bei Präsentationen steht in der Regel eine Person vor einem Publikum. Die Kommunikation geht hier nur in eine Richtung. Sopreso ist eine Productivity Software, die das Publikum mit dem Referenten verbindet.

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