Rocket Internet geht mit Lunch Startup EatFirst an den Start
Kommentare

Rocket Internet erweitert sein Startup-Menü um einen weiteren köstlichen Einfall. Die App EatFirst ist letzte Woche mit einem hochwertigen Lunch-Lieferservice in London an den Start gegangen. Gesundes Essen für schlanke Preise, das binnen 15 Minuten zwischen zwölf und vierzehn Uhr geliefert wird – so könnte das Unternehmenskonzept in der Kurzfassung lauten.

Wer also während der Arbeit weder Zeit noch Lust hat, für teures Geld in der City Essen zu gehen, muss künftig nicht mehr auf ein gutes Mittagsmenü verzichten und kann bequem mit der Lieferservice-App zwischen zwei frisch zubereiteten Menüs wählen.

Frischer Einfall oder aufgekochte Idee?

Dass vor allem im sonst sehr hochpreisigen London die Unternehmensidee wohl dankend angenommen werden wird, steht wohl außer Frage. Eher ist es fraglich, ob der Berliner Inkubator Rocket Internet mit EatFirst dieses Mal einer Innovation den Weg ebnet oder sich wieder an anderen Ideen bedient hat, um selbst ein ökonomischeres Unternehmenskonzept auf die Beine zu stellen und den Wettbewerb zu verdrängen.

Wollte man Rocket Internet vorwerfen, wiederholt ein probates Erfolgskonzept auf die Bedürfnisse einer Region zu übertragen, fallen einem sogleich Startups wie Munchery in San Francisco oder das Hamburger Pendant Eatclever ins Auge. 

Londons gesunder Lieferdienst ist nur der Anfang

Schaut man sich aber demgegenüber die Preise und Bedingungen in London an, möchte man behaupten, dass die Metropole eine Lieferservice-App von diesem Format dringend nötig hatte und man sich wundert, dass noch niemand zuvor eine vergleichbare Idee konsequent umgesetzt hat.

Sollte EatFirst in London zum Erfolg werden, haben die Gründer von EatFirst bereits angekündigt, auch in anderen Städten eine vergleichbare App anzubieten. Details dazu sind aber bisher nicht bekannt.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -