Startup IFTTT bekommt 30 Mio. Dollar
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Das Startup IFTTT hat in der aktuellen Finanzierungsrunde eine 30 Millionen schwere Finanzspritze eingesackt. IFTTT ist eine Plattform zum Kombinieren verschiedener Internetdienste. 

Startup IFTTT hat 30 Mio. Dollar gesammelt

IFTTT hat die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen – und zwar mit großem Erfolg. Die Investoren von North West Ventures steckten zusammen mit Andreessen Horowitz insgesamt 30 Millionen Dollar in das Startup. Damit war das die bisher größte Finanzierungsrunde für IFFTT. Insgesamt konnte das Unternehmen 36 Millionen Dollar einsammeln.

IFTTT – Wirkungsketten mit Trigger und Action

If This Then That – nach diesem Prinzip funktioniert IFTTT (gesprochen wie „Gift“ ohne „G“). Mit ihr lassen sich die verschiedensten Internet-Dienste miteinander verbinden. Diese Wenn-Dann-Wirkungsketten werden „Recipes“ genannt. Jedes Recipe besteht aus einem Trigger und einer Action. Wird der Trigger ausgelöst, passiert etwas. Ein Beispiel: Wir verbinden Instagram mit Dropbox. Macht der User eine Aufnahme mit der Foto-App, wird diese automatisch in die Dropbox-Cloud hochgeladen. Mit den IFTTT-Recipes lassen sich also Vorgänge automatisieren.

Screenshot: https://ifttt.com/wtf

Screenshot: www.ifttt.com/wtf

Mit IFTTT können verschiedene Apps kombiniert werden

IFTTT findet vor allem im Bereich Consumer-Internet Anwendung. Durch die Automatisierung können die User tagtäglich verwendete Internet-Anwendungen besser managen und kontrollieren. Für insgesamt mehr als hundert verschiedene Channels lassen sich die Recipes erstellen, darunter Facebook, Wetter-App, E-Mail-Programme, Twitter, YouTube oder LinkedIn. Alle lassen sich beliebig miteinander kombinieren.

Screenshot: https://ifttt.com/wtf

Screenshot: www.ifttt.com/wtf

User-Standort mit Aktion kombinieren

Besonders interessante Kombinationen gibt es auch in Bezug auf den Standort. So kann man zum Beispiel das Handy automatisch auf „stumm“ schalten lassen oder sich per Push-Nachricht den Terminkalender schicken lassen, sobald man sein Büro betritt. Auf der IFTTT Homepage gibt es eine ganze Datenbank mit vorgefertigten Recipes, die die User untereinander teilen können.

IFTTT, Startup und das Internet of Things

Auch im Zusammenhang mit dem Internet of Things wird IFTTT häufig genannt. Vor allem Digital-Home-Anwendungen lassen sich mit den Recipes steuern. Hierfür ist vor allem die internetfähige Hardware von großer Bedeutung. Hersteller Philips und SmartThings haben bereits Glühbirnen, Pflanzenkübel oder Türschlösser, die mit Wi-Fi verbunden werden können und so auch mit den IFTTT-Recipes gesteuert werden können. Nicht zu vergessen sind Licht- oder Wärmesensoren, die sich optimal als Trigger eignen. Verknüpft man die verschiedenen Geräte, können fast alle Vorgänge im Haus kontrolliert und automatisiert werden, ohne dass der Bewohner dafür zu Hause sein muss.

Gründer des Startups IFTTT wollen das Consumer-Internet revolutionieren

Mit IFTTT wollen die Gründer des Startups das Consumer-Internet revolutionieren und die Internetanwendungen so sehr vereinfachen, dass sie sich automatisch in unsere alltäglichen Handlungen integrieren. Co-Founder Linden Tibbet erklärt:

We’re often repurposing simple objects to fulfill a different purpose and need, like putting a pencil behind your ear when you need to use your hands, It’s the same with IFTTT. People really deserve this ability to mix and match, and to have the Internet work for them.

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