Vergleichsplattform für Immobilienmakler

Startup-Interview mit 123makler
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Die Neuregelung der Provision für Makler im Bereich der Wohnungsvermittlung krempelt den Immobilienmarkt um. Das Startup 123makler reagiert auf diese Entwicklung und bietet eine Vergleichsplattform für Immobilienmakler an.

Erklären Sie uns doch bitte das Prinzip von 123makler, wie funktioniert Ihre Idee?

123makler schafft die eine transparente Vergleichsplattform für Immobilienmakler im deutschen Markt. Auf unserer Plattform können sich Makler kostenlos registrieren, um sich potenziellen Kunden zu präsentieren. Durch die Angabe von Schwerpunkten, wie beispielsweise „familienfreundliches Wohnen“ oder „Spezialist Kapitalanlagen“, können Interessenten zwischen den einzelnen Maklerprofilen unterscheiden. Ein Immobilieneigentümer wiederum kann nach Maklern in einer bestimmten Stadt oder Region suchen und anhand einer Liste alle verfügbaren Makler und deren Bewertungen und Preisvorstellungen vergleichen.

Aktuell arbeiten wir an einem Matching-Score. Es handelt sich um ein Makler-Objekt-Matching, das basierend auf umfassenden Datenanalysen je nach Objektart den „am besten geeigneten“ Makler liefert. Falls ein Makler beispielsweise Erfahrungen hat im Verkauf von sehr großen Altbauwohnungen in München-Bogenhausen, wird dieser dem Kunden, der eine 250qm große Altbauwohnung in München-Bogenhausen zu verkaufen hat, als erstes angezeigt bzw. hat den größten „Score“ (in Prozent) für dieses Objekt. Gleiches gilt beispielsweise für kleine Miet-Apartments oder außergewöhnliche Villen etc.

Was macht 123makler besonders, wer sind Ihre Mitbewerber und was unterscheidet 123makler vom Rest?

Die Transparenz! Kein derzeit aktives anderes Portal bietet dieses Art der „Barrierefreiheit“ über Preise und Leistungen von Maklern wie 123makler.de. Dieses Detail ist gerade im Mietmarkt durch die Einführung des Bestellerprinzips hochrelevant.

Außerdem haben wir einen ganz besonderen Algorithmus entwickelt, durch den jede Immobilie dem passenden Makler zugeordnet werden kann. Auch hierdurch profitieren Kunden, da Ihnen so eine schnelle und effektive Transaktion geboten wird – mit dem optimalen Makler für ihr Objekt. Auf dem derzeitigen Maklervermittlungsmarkt gibt es Mitbewerber, die aber in ihren Geschäftsmodellen variieren und verschiedene Unterschiede zu 123makler aufweisen, die häufig fehlende Transparenz ist nur ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal.

Auf welcher Entwicklungsstufe befinden Sie sich gerade?

Nach unserem Soft-Launch vor knapp vier Wochen können wir heute bereits auf eine beachtliche Anzahl an Immobilienmaklern und damit B2B-Partnern blicken – unser MVP steht somit. Daher war jetzt auch der richtige Zeitpunkt für einen offiziellen Launch. In den nächsten Wochen werden weitere Funktionen, wie der Matching-Score und ein Messaging-Tool, sukzessive eingeführt.

Was sind die Grundpfeiler von 123makler, wie verdienen Sie Geld?

Die Basis unseres Erfolges ist natürlich eine hochwertige und gepflegte Datenbank mit ausgezeichneten Immobilienmaklern. Kombiniert man diese Datenbank mit unseren Such- und Filterfunktionen sowie einer ersten Preisindikation für Verbraucher, steht unser Produkt auf einem soliden Podest. Für die Objektakquise, die wir den Maklern abnehmen, werden wir prozentual mit einer branchenüblichen „Tippgeberprovision“ entlohnt – natürlich nur bei erfolgter Vermietung oder Verkauf.

Wie ist die Idee von 123makler entstanden und was haben die Gründer vorher gemacht?

Ursprünglich entstand die Idee zu 123makler bei einem gemeinsamen Skiurlaub der Gründer, Anfang 2014. Die Einführung des Bestellerprinzips stand damals schon im Raum und wurde politisch debattiert. Daraufhin haben wir verschiedene Ansätze durchgespielt und sind letztendlich beim aktuellen Konzept von 123makler gelandet, nicht zuletzt weil wir den deutlich interessanteren Kaufmarkt auch noch abdecken wollten. Die fünf Gründer haben zuvor an unterschiedlichen Orten in Deutschland, England und Österreich studiert und teilweise in Beratungs- und Immobilienunternehmen erste Arbeitserfahrungen sammeln können. Vier der fünf Gründer kennen sich bereits aus Schulzeiten auf dem Internat und hatten schon länger vor, gemeinsam unternehmerisch tätig zu werden.

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