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Startup Kitchensurfing gibt Berlin auf
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Die Koch- und Location-Vermittlung des Startup Kitchensurfing wird zum ersten März ihren Dienst in Berlin einstellen. Das Geschäft in New York soll hingegen weiter ausgebaut werden.

Kitchensurfing in Berlin stellt Angebot ein

Kitchensurfing, eine der wohl kulinarischsten Startup-Idee der letzten zwei Jahre, zieht sich nun aus Berlin zurück, um sich vermehrt dem Geschäft in New York zu widmen. In einer Rundmail an registrierte Kitchensurfing-User hieß es, dass man dem Wachstum und der Nachfrage in den USA nachkommen wolle, bevor man sich weiter auf das europäische Geschäft konzentrieren werden.

Europa-Eroberung von Startup Kitchensurfing vertagt

Gegenüber Gründerszene bekräftigte Kitchensurfing-Gründer, Borahm Cho, Anfang 2014 noch, dass Berlin eine Herzensangelegenheit sei und man von dort aus auch Paris und London als Markt gewinnen wolle. Der gebürtige Hamburger arbeitete da noch mit rund 40 Mitarbeitern zusammen. Nun ist auf der Website von Kitchensurfing prominent zu lesen: „Dear Berlin, Kitchensurfing will no longer be available in your area starting March 1st.“ Zum ersten März also werden sich Köche und Genießer wohl über eine andere Plattform verabreden müssen.

New York bietet bessere Zielgruppe als Berlin

Die Vermittlung zwischen professionellen Köchen und Entdeckern von besonderen Gaumenfreuden an ungewöhnlichen Orten ist in New York ein boomendes Geschäft der Food-Szene. Teure Mieten, wenig Platz in der Küche und hochpreisige Restaurants liefern dort den besten Nährboden für solche Experimente. In Berlin sind sowohl die Mieten bezahlbar, die Küchen dadurch meist groß genug und auch die meisten Restaurants vergleichsweise spottbillig, weshalb das Geschäftsprinzip womöglich nicht den gleichen durchschlagenden Erfolg erzielen konnte wie in Übersee.

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