Startup: Kukimi liefert Gourmet-Essen in Abo-Form
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Ernährung wird zu einem immer wichtigeren Thema. Mehr und mehr Regeln scheint es bei einer gesunden Ernährung zu geben. Wer schafft es da überhaupt noch mitzuhalten? Besonders, wenn man einen so vollgepackten Arbeitstag hat, dass man es in der Mittagspause Tag für Tag lediglich zum nächsten Currywurststand schafft.

Deutsches Startup Kukimi folgt amerikanischem Gourmet-Trend

Das neue deutsche Startup Kukimi will bei diesen Problemen Abhilfe schaffen und folgt dabei einem Trend der amerikanischen Startup-Szene: Gourmet-Essen, das in einer Art Abonnement frei Haus geliefert wird.

An der Westküste der USA ist das Konzept bereits sehr erfolgreich. Startups wie Munchery oder SpoonRocket kochen hochwertiges Essen, dabei wird auf ausgewogene und gesunde Ernährung geachtet. Kunden können sich die Menüs über das Internet bestellen und kriegen diese frei Haus geliefert. Dabei lassen sich die Mahlzeiten auch beispielsweise für die gesamte Woche vorbestellen.

Essensbestellung in Abo-Form

Mit Kukimi geht das nun auch in Berlin. Allerdings hat das deutsche Startup die Abonnement-Idee noch ein wenig ausgeweitet. Es gibt zwar ein 2-Tage-Kennenlern-Paket (bestehend aus 2x Frühstück, 2x Snacks und Smoothies und 2x Hauptgericht), ansonsten läuft die Bestellung wöchentlich, also für die folgenden sechs Tage, ab.

Dabei gibt es zwei verschiedene Pakete: das Flex-Paket und das Rundum-Paket. Ersteres beinhaltet 6 Frühstücke, 6 Hauptgerichte, 6 Snacks und Smoothies sowie eine kostenlose telefonische Ernährungsberatung. Das Rundum-Paket liefert statt sechs, ganze 12 Hauptgerichte, das heißt auch mittags ist der Kunde voll versorgt. Alle Pakete gibt es sowohl für Fleischesser als auch in vegetarischer Ausführung.

Das 6-Tage Flex-Paket kostet 149 Euro, das Rundum-Paket stolze 289 Euro. Das Kennenlern-Paket gibt es für 49 Euro. Der Versand kostet extra.

Ob Kukimi in Deutschland wie seine amerikanischen Vorbilder in den USA Erfolge feiern kann, wird sich zeigen. Vom Konzept her klingt der Dienst jedenfalls sehr ansprechend. Lediglich die Preise scheinen im Gegensatz zu diesen stinknormaler Lieferdienste sehr hoch. Ob den Deutschen tägliche Gourmet-Küche so viel Geld wert ist…

Deutsche Startups nehmen ab

Trotz einiger Erfolge nimmt die Zahl der deutschen Neugründungen in der Startup Szene ab. Dies berichtet der IHK Gründerreport 2014. Ob dem negativ Trend noch entgegen gesteuert werden kann? 

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