Startup-Interview

Startup maloon bietet großen Konkurrenten die Stirn
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Der SocialHub hat große Konkurrenz und muss sich gegen Community Management Riesen wie Hootsuite oder Buffer durchsetzen. Maloon Co-Founder Oliver Karstedt erklärt uns im Startup Interview, warum seine Software die bessere ist.

WebMagazin: Erklärt uns doch bitte das Prinzip von Maloon, wie funktioniert Eure Idee?

Die Firma maloon steckt hinter der Social Media Management Software SocialHub, die wir gemeinsam mit über 100 Social Media- und Community Managern entwickelt haben. Unternehmen wie die Deutsche Bahn setzen unsere Software ein, um den Dialog auf ihren Social Media Kanälen schneller und effizienter zu managen. Der SocialHub sammelt alle Anfragen auf den Facebook, Twitter, Instagram & YouTube Kanälen unserer Kunden in einem Social Media Posteingang, wo sie schnell und einfach direkt bearbeitet werden können.

Außerdem können Social Media Redakteure auch bequem neue Beiträge auf Facebook und Twitter vorausplanen, in einem Redaktionskalender den Überblick über geplante Posts & Tweets behalten, automatisch von der Software posten lassen und am Ende einen Auswertung über die Performance erhalten

WebMagazin:  Was macht Maloon besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest? Und vor allem, was macht ihr besser als die großen Konkurrenten Hootsuite, Buffer und Co.?

Es gibt viele Tools im Social Media Bereich. Die meisten versuchen ein All-In-One Tool zu entwickeln, mit dem man alles machen kann – die eierlegende Wollmilchsau und natürlich der Traum aller Social Media Manager. Das Problem ist, dass Toolanbieter sich dabei immer wieder verrennen weil sie sich zu schnell zu viel vornehmen. Dadurch entstehen große Softwaregebilde, die theoretisch viel können aber praktisch in den meisten Fällen nicht richtig funktionieren, unübersichtlich sind, etc. Ich denke, dass es besser ist sich einen Teilbereich auszusuchen, den richtig gut zu machen und dann darauf aufzubauen.

Der Fokus des SocialHubs liegt klar auf dem Community Management. Da wir die Software gemeinsam mit Social Media- und Community Managern aus der Praxis entwickelt haben, ist es uns gelungen ein Tool zu entwickeln, was durch eine intuitiv und einfach bedienbare Oberfläche in der täglichen Arbeit wirklich weiterhilft und sich auch weiter stark an der Praxis orientiert. Durch diese simple und effiziente Oberfläche macht es dann auch wirklich Spaß mit dem SocialHub zu arbeiten. Das ist sicherlich eines unserer größten Vorteile.

Unsere Nutzer setzen den SocialHub vor allem auch deswegen ein, um keine Anfrage auf Facebook und Twitter mehr zu verpassen. Deshalb ist es unsere oberste Priorität zuverlässig alle Interaktionen auf diesen Plattformen auch im Hub anzuzeigen und zwar in kürzester Zeit. Gerade in diesem Bereich heben wir uns von anderen Tools ab, die teilweise nicht alle Interaktionen anzeigen oder zu lange dafür brauchen.

Natürlich unterscheiden wir uns auch von anderen Tools, was einzelne Funktionen angeht, aber das würde jetzt zu weit führen. Die wichtigsten Dinge sind die oben beschriebene Praxisnähe, Einfachheit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit.

WebMagazin: Auf welcher Entwicklungsstufe befindet Ihr Euch gerade bzw. wann seid Ihr live gegangen? Wie werdet Ihr finanziert?

Der Start der SocialHub Beta war im April 2014. Seitdem konnten wir tolle Kunden wie die Deutsche Bahn, Rossmann, Media Markt/Saturn, die Bundeswehr und viele andere Kunden vor allem auch aus dem Agenturbereich gewinnen. Wir haben den Product/Market-Fit also bereits erreicht und befinden uns jetzt in der Wachstumsphase. Finanziert werden wir zum Einen durch Business Angels und zum Anderen haben wir auch den Münchener Venture-Fonds BayBG als Partner mit an Bord.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzeptes, wie verdient Ihr Geld?

Wir haben ein klassisches SaaS-Business, unsere Kunden zahlen also einen monatlichen Betrag für die Nutzung der Software. Dieser berechnet sich aus verschiedenen Faktoren wie die Anzahl der Benutzer der Software und die integrierten Social Media Kanäle.

WebMagazin: Wie seid Ihr auf die Idee von Maloon gekommen und was habt Ihr vorher gemacht?

Wir haben die maloon GmbH 2009 als Webagentur gegründet und in den ersten Jahren Webseiten, Portale und Communities für Unternehmen wie Audi, ProSieben und Raiffeisenbank entwickelt. Aus einem dieser Projekte ist dann 2013 die Idee für eine Software entstanden, mit der man als Unternehmen den Dialog mit seinen Fans auf den sozialen Kanälen managen kann – der SocialHub. Mittlerweile haben wir das Agenturgeschäft aufgegeben und konzentrieren uns zu 100% auf den SocialHub.

WebMagazin: Und zum Schluss, warum Ingolstadt?

Zwei meiner Mit-Gründer, David Neuhaus und Sebastian Paul, haben in Ingolstadt gemeinsam Informatik und Wirtschaftsinformatik studiert. David und ich kannten uns aus München, wo wir zusammen zur Schule gegangen sind. Als die Idee aufkam, gemeinsam eine Firma zu gründen, haben wir uns für Ingolstadt als zentralen Standort in Bayern entschieden mit guter Infrastruktur durch Audi und gemäßigteren Kosten im Vergleich zu Großstädten wie München oder Hamburg.

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