Startup ZenMate: Investment für Sicherheits-Browserplugin
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In der letzten Finanzierungsrunde hat das Berliner Startup ZenMate mit seinem Browser-Sicherheits-Tool 3,2 Millionen US-Dollar eingefahren. Zu den Investoren zählen unter anderem wieder Project A Ventures, die bereits in der Seed-Runde Ende 2013 mit von der Partie waren. Daneben haben sich auch T-Ventures beteiligt – damit dürfte auch die Telekom und E-Plus langfristig eine mobile VPN-Version (Virtual Private Network) anstreben. Das Browser-Tool von ZenMate ist bisweilen kostenlos, für den Mobile-Sektor könnte aber ab einem gewissen Datenvolumen womöglich bald ein Obolus anfallen, berichtet TechCrunch.

Datenverschlüsselung von fünf Millionen Leuten weltweit genutzt

Bisher ist das Sicherheits-Plugin ZenMate für die Desktop-Browser Chrome, Opera und Firefox verfügbar. App-Versionen sind zudem für Android und iOS erhältlich. Das auf VPN-basierende Tool verschlüsselt den Verlauf und macht die eigene IP-Adresse unsichtbar. Ausgelöst durch die Spionage-Äffare um Snowden bietet das Startup eine Datenverschlüsselung, die bereits von fünf Millionen Usern genutzt wird, um die Privatsphäre zu sichern – oder auch mal Filme im Netz unbemerkt zu streamen.

Sicherheits-Plugin ZenMate wird weiterentwickelt

Das 2013 gegründete Unternehmen ist natürlich nicht ohne Konkurrenz: Privax (Hide My Ass), AnchorFree, TunnelBear oder CyberGhost bieten ähnliche Dienste. ZenMate will den Wettbewerb mit dem neuen Kapital abhängen. Investitionen sollen in die Weiterentwicklung des Browser-Plugins fließen, das Team soll ausgebaut und der Kundenservice verbessert werden. Daneben möchte das Unternehmen mehr Leute mit seiner Idee erreichen. 

 

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