Startupbootcamp 2014 Demo Day – „Smart Transport & Energy“
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Er sieht so aus, als könne er eine Waschmaschine in den vierten Stock tragen und anschließen: ein junger Mann, lächelt von der Präsentationsfolie des Startups „einfach machen lassen!“ zahlreiche Investoren an. Wir befinden uns auf dem Startupbootcamp Demo Day 2014.

Startup beim Pitch: „Einfach-machen-lassen“

Das Startup „Einfach machen lassen!“ wirbt um Investitionen. Die Geschäftsidee ist schnell erklärt: Online-Kunden können über die Plattform Technik-Services zum Festpreis buchen. Damit will das Startup die Lücke zwischen der Online-Bestellung und der Installation schließen.

Einfach machen lassen!“ soll dabei einen Schritt weiter gehen als es gewöhnliche Technik-Services tun. Das Paket wird vom Techniker selbst abgeholt und vor Ort ausgepackt, aufgebaut oder eingerichtet.

Die Gründer von „Einfach machen lassen!“ denken dabei von vorn herein an eine internationale Expansion und haben sich deshalb vorsichtshalber den zweiten Firmennamen „simply done!“ verpasst. Tosender Applaus im Publikum.

 startupbootcamp

Screenshot: https://www.einfach-machen-lassen.de/home/ 

Die vielversprechendstend Startups für „Smart Transportation und Enegry“

Das Berliner Startupbootcamp hat seinen Fokus auf „Smart Transportation & Energy“ gelegt. Ganz in diesem Zeichen standen auch die Geschäftsideen der übrigen zehn Startups, die vor dem Publikum des Demo Days gepitcht haben: 

Wie viele Kunden haben den Laden betreten? Wie viele davon haben tatsächlich etwas gekauft? Die B2B-Monitoring-Plattform Counterest ermittelt den Kundenverkehr in Geschäften oder öffentlichen in Verkehrsmitteln und wertet das „Kommen und Gehen“ sowie die Conversion Rate aus. 

Täglich werden immense Datenmengen gesammelt – aufgrund der Komplexität der erhobenen Informationen ist derzeit eine repräsentative Darstellung derzeit noch kaum möglich. Das Startup timestwentyfive beschäftigt sich mit genau diesem Problem und bietet die Visualisierung von Big Data an.

Gute Stimmung und ausgefeilte Präsentationen

Der Demo Day des Startupbootcamps war bis in kleinste Detail durchchoreografiert: Zwischendurch schwebte eine Drohne über die Bühne, es gab viel Applaus und  High Fives – die Pitches der Startups waren ebenfalls bis aufs kleinste Detail ausgefeilt.

Immerhin hatten die Gründer auch sechs Monate Zeit, sich auf das Event vorzubereiten. Neben einem Coaching erhielten die Startups im Zuge des Accelerator-Programms auch 15.000 € und kostenlose Büroräume in Berlins Rainmaking Loft. Eine vollständige Liste aller Startups findet ihr hier startupbootcamp.org.

Frau am Steuer

Wo waren die Frauen? Der Pitch-Marathon des diesjährigen Demo Days war eine reine Herrenveranstaltung. Immerhin durften zwei Laudatorinnen das Wort ergreifen und Startups ankündigen. Mit Wehmut blicken wir auf das vergangene Jahr zurück, als die Babywatch-Gründerin Urška Sršen einen beeindruckenden Pitch geliefert hatte und dafür in der Halle mit Szenenapplaus gefeiert wurde.

Und dennoch gab es auch in diesem Jahr eine Frau, die uns auch im nächsten Jahr in Erinnerung bleiben wird. Ihr Name ist Tanja Kufner und sie tritt als Leiterin des Startupbootcamps Berlin in die Fußstapfen von Alex Farcet. Tanja blickt auf eine lange Karriere mit Stationen bei Siemens Mobile Acceleration, bei British Telecom oder Wayra Deutschland zurück. Voller Elan und  Energie führte sie durch das Programm des Demo Days.

Tanja sieht zwar nicht so aus, als könne sie eine Waschmaschine in den vierten Stock tragen, aber man traut ihr definitiv zu, dass sie das Startupbootcamp in die nächste Runde tragen könnte. Dafür wünschen wir ihr viel Glück und freuen uns bereits auf den Demo Day des Startupbootcamps 2015.

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