Top Startup-Trends 2014
Kommentare

Berlin lockt als europäische Startup-Hauptstadt immer mehr Gründer an. Hier finden sie optimale Bedingungen vor: günstige Lebenshaltungskosten, qualifizierte Arbeitskräfte und ein kreatives Umfeld

Neue Technik, neue Trends

Die technologische Weiterentwicklung schreitet gleichzeitig unaufhaltsam voran und gibt Business-Ideen den Takt vor. In der Vergangenheit haben viele Startups vor allem Apps entwickelt, die Informationen von ortsbasierten Daten gesammelt und verarbeitet haben. 2014 zeichnen sich hingegen neue Startup-Trends ab, die mit den aktuellen Innovationen in der IT-Branche einhergehen.

Hier sind drei Trends aus denen man so manch eine gute Business-Idee entwickeln könnte. Folgendes Video zeigt das Fitness-Tracking-Band Push. Das Device sammelt umfassende Informationen zum Workout des Trägers. Die anschließende Auswertung der gesammelten Daten ist mit Trainings-Analysen von professionellen Sportlern vergleichbar:

Health

Wrist-Bändchen: Diese Devices fallen den meisten auf Anhieb ein, wenn sie an Wearable Technology und Gesundheits-Tracker denken. Tatsächlich wird die Health-Branche im Mobile-Sektor immer wichtiger.

Einen wichtigen Innovationsimpuls hat Apple mit der Präsentation von iOS 8 auf dem diesjährigen WWDC gegeben. Dank der vorgestellten Healthkit-Funktion wird iOS in Zukunft smarte Gesundheits-Infos wie etwa die Herzfrequenz, das Gewicht, den Schlaf und die Fitness von Nutzern auswerten zu können.

Apple macht mit

Ob sich Apples HealthKit dabei nur auf Fremdanwendungen und –Geräten Dritter beschränken wird, ist nicht klar. Treue Fanboys haben noch nicht damit aufgehört, auf eine iWatch oder ein ähnliches Wearable Device aus dem Hause Apple zu warten.

iOS 8 wird in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Wer jetzt an Health-Apps arbeitet, hat die Chance endlich Mal bei einem Trend frühzeitig dabei zu sein. 

Quantified Self – kein Nerd-Quatsch

Der Ursprung dieser Innovationen liegt in der Quantified-Self-Bewegung. Einst von Pionieren wie Gordon Bell als sogenanntes Lifelogging erdacht und vom IT-Intelektuellen und „Wired“-Gründer Kevin Kelly populär gemacht, ist Quantified Self inzwischen viel mehr als eine Randerscheinung.

Während entsprechende Gadgets noch vor einigen Jahren von vielen belächelt und als Geek-Spielereien abgetan wurden, feiert die Mobile-Szene 2014 die Möglichkeiten von Wearble Computing und Quantified Self – der diesjährige Mobile World Congress in Barcelona wurde zu einem Schaulauf der neuesten Wearables.

Internet of Things

Ein weiterer Trend, dessen Innovationspotenzial noch nicht ausgeschöpft ist, nennt sich Internet of Things. Das Internet der Dinge vernetzt Alltagsgegenstände mit Anwendungen, wertet Daten aus, lernt die Gewohnheiten des Nutzers und verwebt die reale mit der digitalen Welt.

8,9 Billionen Dollar warten auf Euch

Hinter dem Begriff Internet of Things verbirgt sich jedoch viel mehr: Fünf Milliarden miteinander vernetzte Geräte gibt es derzeit nach OECD-Angaben, eine Zahl, die sich bis 2020 verzehnfachen soll. Der gesamte IoT-Markt aus Komponenten, IT- und Connectivity-Dienstleistungen soll laut Analysen der International Data Corporation im Jahr 2020 Umsätze von 8,9 Billionen Dollar generieren.

 

Aufmacherbild: businessman holding many things von Shutterstock/ Urheberrecht Sakonboon Sansri

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -