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Y Combinator fördert Hardware Startups
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Y Combinator widmet sich jetzt auch Hardware Startups. Der Accelerator aus dem Valley hatte sich bisher mehr auf Software und internetbasierte Unternehmen fokussiert, seine bekanntesten Sprösslinge sind Airbnb und Dropbox.

Y Combinator geht Förder-Partnerschaft ein

Jetzt ist Y Combinator eine Partnerschaft mit Bolt, einem Venture Capital Fonds, und dem Pier 9 Lab von Autodesk eingegangen. Im Rahmen dieser Kooperation sollen Hardware Startups durch verschiedene Partnerprogramme und freien Zugang zu den Prototyp-Werkstätten von Pier 9 unterstützt werden. Darüber hinaus will Y Combinator ein Hardware-Lab in Mountain View, California einrichten. So erklärte Y Combinator Präsedent Sam Altman in einem Blogpost:

First, we’re excited to announce a partnership with Bolt, which we kicked off a couple of days ago.  Bolt’s partners and engineering staff will advise YC hardware companies on product development and manufacturing, and YC hardware startups will be able to work with Bolt’s staff at Autodesk’s Pier 9 Workshop facility with no cost to our companies as part of the partnership.

Großes Innovations-Potential in Hardware

„Hardware is the new sexy“ prognostizierte Trendforscher Nick Sohnemann schon auf dem letzten BITKOM-Trendkongress, denn im Zuge der momentanen Entwicklung in der Tech-Welt gilt es ein großes Potential für Hardware auszuschöpfen. Schaut man sich einmal die digitalen Trends der Stunde an, versteht man warum.

Dies wird zum Beispiel durch den Ausbau des Internet of Things vorangetrieben: Bei der Digitalisierung unserer Haushalte gibt es noch eine ganze Reihe Lücken zu füllen und Nischen zu besetzen.

Zum anderen lag in der IT der Fokus in der letzten Zeit mehr auf der Software-Entwicklung. Das hat dazu geführt, dass hier eine ganze Menge an Programmen entwickelt haben und die Hardware jetzt nachziehen muss. So warten wir zum Beispiel noch immer auf eine markttaugliche Augmented Reality Brille, mit der sich die schon existierende Software ausführen lässt.

Funding für Hardware Startups

Auch einfache Finanzierungsmöglichkeiten durch zum Beispiel Crowdfunding und -investing treiben die Hardware-Innovationen weiter voran und auf den Plattformen sammeln sich Prototypen. Y Combinator will nun auch auf diesen Zug aufspringen und vor allem auch „fundamentally new ideas“ fördern, solche, die auf Portalen wie Kickstarter keinen Anklang finden weil sie zu innovativ oder schlichtweg zu teuer sind.

 

Aufmacherbild: A hand is holding an electric plug via Shutterstock / Urheberrecht: LoloStock

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