Support für Microsoft Security Essentials um ein Jahr verlängert
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Der offizielle Support für Windows XP endet bekanntermaßen am 8. April. Soweit so einfach. Kürzlich wurden aber einige neue Informationen bekannt, die die Lage ein wenig verkomplizieren. Dabei geht

Der offizielle Support für Windows XP endet bekanntermaßen am 8. April. Soweit so einfach. Kürzlich wurden aber einige neue Informationen bekannt, die die Lage ein wenig verkomplizieren. Dabei geht um das in Windows XP enthaltene Anti-Malware-Tool Microsoft Security Essentials und die Frage, wie es mit dem Support der Software in Zukunft weitergeht.

Microsoft Security Essentials wird weiter unterstützt

Die gute Neuigkeit zuerst: Auch wenn Windows XP im April ausläuft, wird Microsoft Security Essentials noch ein weiteres Jahr unterstützt, nämlich bis zum 15. April 2015. Für User heißt das: die Software wird bis zu diesem Zeitpunkt mit regelmäßigen Updates versorgt, um Schutz vor Sicherheitslücken und Exploits zu bieten.

Die zweite Information: Ab dem 8. April 2014 wird es nicht mehr möglich sein, Microsoft Security Essentials auf einem XP-Rechner neu zu installieren. Mit anderen Worten: Wer das Programm bereits nutzt, darf noch ein bisschen länger, für Neuzugänge bleiben die Türen aber verschlossen. Rein praktisch betrachtet dürfte diese Regelung so gut wie niemanden stören: Bestehende XP-Benutzer nutzen die Software bereits und wer ein neues Betriebssystem installiert, wird kaum zu Windows XP greifen.

Die Informationen sind dennoch von Interesse, da es in den vergangenen Monaten immer wieder Spekulationen über das Ende des Supports von Windows XP gegeben hatte. So hatten kürzlich einige Quellen berichtet, dass Microsoft den Support für Microsoft Security Essentials zusammen mit dem offiziellen Auslaufen von Windows XP beenden würde. Das Unternehmen hatte sich bis zu diesem Punkt aber noch nicht offiziell geäußert.

In einer Mitteilung auf dem Blog des Malware Protection Center warnt Microsoft zugleich aber vor übertriebenen Hoffnungen: Die Effektivität von Anti-Malware-Maßnahmen, die auf veralteten Betriebssystemen laufen, sei „begrenzt“. Um sich effektiv zu schützen, benötige man moderne Software und Hardware, die genau auf aktuelle Gefahrensituationen zugeschnitten seien.

Aufmacherbild: Padlock and keyhole in a printed circuit von Shutterstock / Urheberrecht: Andrea Danti

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