Surface Pro 3 vorgestellt – oder: warum größer dann doch besser ist
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Zu einem „small gathering“ hatte Microsoft geladen und alle dachten natürlich, dass sie endlich das Surface mini zu Gesicht bekommen würden. Was Panos Panay, Leiter der Surface-Abteilung, dann aber gestern

Zu einem „small gathering“ hatte Microsoft geladen und alle dachten natürlich, dass sie endlich das Surface mini zu Gesicht bekommen würden. Was Panos Panay, Leiter der Surface-Abteilung, dann aber gestern im New York vorstellte, war das exakte Gegenteil eines Surface mini. Microsoft setzt nämlich nicht auf Mini-, sondern auf Maxi-Tablets.

Das angekündigte Surface Pro 3 verfügt über ein 12-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung und ist damit nochmal deutlich größer als der Vorgänger mit seinen 10,6 Zoll. Auch soll es leichter, leiser und schneller sein als das Surface Pro 2, so wiegt es nur 800 Gramm. Unter der Haube schlummert die vierte Generation der Intel-Core-Prozessoren. Die Akkulaufzeit soll um zehn Prozent gegenüber dem Vorgänger verbessert worden sein und jetzt neun Stunden betragen. An der Außenseite des Tablets befinden sich ein USB-3.0-Anschluss, ein Slot für MicroSD-Karten und ein Mini-Display-Port für schnelle Datenübertragungen.

Das Surface Pro 3 soll den Konflikt zwischen Laptop und Tablet im Auge des Käufers endgültig beseitigen, so Panay, denn es sei gleich beides auf einmal. Diese Aussage stützt sich besonders auf die ebenfalls neu vorgestellten Accessoires, die alle Einschränkungen des mobilen Geräts aufheben. Das neue Surface Pro Type Cover lässt sich beispielsweise nach oben falten und magnetisch an den unteren Rand des Tablets andocken, wodurch eine aufrecht stehende Position der Tastatur fast wie bei einem Desktop-PC erreicht wird. An der neuen Docking-Station befinden sind ein Ethernet-Port, ein Mini-Display-Port und fünf USB-Anschlüsse (drei Mal USB 3.0, zwei Mal USB 2.0).

Seitenansicht des auf neue Art angedockten Type Covers / Used with permission from Microsoft.

Die neue Dockingstation des Surface Pro 3 / Used with permission from Microsoft.

Der überarbeitete Surface Pen ist indes eher für die Nutzung unterwegs gedacht. Seine verbesserte Drucksensibilität soll für ein natürlicheres Schreiberlebnis sorgen und den Anschein erwecken, als schreibe man auf Papier. Und klickt man auf seine Spitze, öffnet sich OneNote.

Der neue Surface Pen / Used with permission from Microsoft.

Das Surface Pro 3 kann ab heute im Microsoft Store vorbestellt werden, ausgeliefert wird es dann bis zum 31. August. Der Preis richtet sich danach, für welche Variante man sich entscheidet. Davon gibt es insgesamt fünf mit verschiedenen Prozessoren sowie mehr oder weniger RAM und Speicherplatz. Die günstigste Variante kostet 799 Euro, die teuerste 1.949 Euro.

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