Interview mit Stefan Priebsch auf der International PHP Conference 2015

Test-driven Development: „Im Restaurant steht auch nicht das Putzen der Küche auf der Karte.“
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Wie verkauft man als kleine Agentur das Thema Test-driven Development? Stefan Priebsch fragt sich, warum man das überhaupt tun sollte – und kommt mit einem interessanten Vergleich.

Das Thema Test-Driven Development wird nicht erst seit David Heinemeier Hansson heiß diskutiert. Er bekannte sich vor etwas über einem Jahr offen dazu, das Konzept der testgetriebenen Entwicklung hinter sich gelassen zu haben – der Test-driven-Development-Ansatz habe seiner Meinung nach schreckliche Monstrositäten an Architektur hervorgebracht und Entwickler in einen schier undurchdringlichen Dschungel aus Service-Objekten und Command Pattern gedrängt.

Trotz allem sind viele nach wie vor der Meinung, dass Test-driven Development ein unabdingbares Werkzeug für Entwickler ist. Wir sprachen mit Stefan Priebsch auf der International PHP Conference 2015 in Berlin nach seinem Workshop Test-driven Domains über einen Teilaspekt des Themas.

Test-driven Development verkaufen – aber wie?

Obwohl auch er der Meinung ist, dass Test-driven Development ein fester Bestandteil eines jeden Softwareprojekts sein sollte, räumt Stefan ein:

Das Agentur-Diensleister-Konstrukt bietet relativ wenig wirtschaftliche Spielräume für Testing und Nachhaltigkeit.

Genau das Thema Nachhaltigkeit ist es aber, worauf viele Projekte angewiesen seien. Die Frage ist also, ob man im Agenturumfeld testgetriebene Entwicklung verkaufen müsse oder ob das Problem nicht an ganz anderer Stelle zu suchen sei.

Erfahrt mehr darüber, was Test-driven Development mit einem Steak im Restaurant gemein hat und warum Übung am Ende immer den Meister macht.

Aufmacherbild: A silly young man is sticking a knife into an electric toaster von Shutterstock / Urheberrecht: LoloStock

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