"The iPad 2 nails CSS3"
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Apples iPad hat seinerzeit die Welt verändert. Mittlerweile ist das gute Stück jedoch schon ein Jahr alt – die Konkurrenz scheint aufgeschlossen zu haben. Das ist zumindest der Eindruck, der vermittelt

Apples iPad hat seinerzeit die Welt verändert. Mittlerweile ist das gute Stück jedoch schon ein Jahr alt – die Konkurrenz scheint aufgeschlossen zu haben. Das ist zumindest der Eindruck, der vermittelt werden soll. Gerade im Bereich der Webtechnologien sieht es jedoch zumeist düster aus: Das Team von Sencha hatte jetzt die zweite Version des Apple-Tablets in der Hand und kommt im iPad 2: The HTML5 Developer Scorecard zum Schluss, dass die anderen genau dort einpacken können.

The iPad 2, like the first-gen iPad doesn’t disappoint. It’s fast, it’s accurate and it’s impressive. Apple truly delivers a top rate, no compromises HTML5 browser.Aditya Bansod, 2011

Grundlage für diese Aussage sind zahlreiche Tests, die den Mobile Safari des iPad 2 auf seine HTML5-, CSS3- und JavaScript-Fähigkeiten hin auf Herz und Nieren untersucht haben. Darunter natürlich Acid3, Modernizr und SunSpider.

Auch wenn es hier und da einige Darstellungsfehler gab, alles in allem kam das Team zu dem Ergebnis, dass im Moment kein Weg an den HTML5-Fähigkeiten des iPad 2 vorbei führt; was natürlich besonders Webentwickler sehr erfreuen dürfte. Auch das Performance-Testing der Browser-Engine sorgt für Freude: larger is better, und beim iPad 2 sind die Balken oft sehr groß.

Das iPad 2 im SunSpider-Benchmark-Test Das iPad 2 im SunSpider-Test

Natürlich gibt es auch einige Mängel, die man in Zukunft behoben sehen möchte: As we look forward to the future of the iOS platform, we would love to have support for Web Workers as we well as the Media Capture APIs. We also can’t understand why Nitro is disabled in UIWebView. Nitro delivers huge improvements for JavaScript performance and UIWebView is commonly used to deliver the web in to native apps. We hope Apple enables it soon. Die Mittel sind vorhanden, jetzt müssen sie also nur noch richtig eingesetzt werden.

Dagegen standen übrigens Tablets wie das Xoom oder das Galaxy Tab; und Android scheint nach den einschlägigen Tests noch weit davon entfernt zu sein, als solide Web-App-Plattform durchzugehen. Das gilt sowohl für Android 2.2 als auch für Version 3.0. Ob und wie sich das in der Praxis ändern wird, bleibt letztlich abzuwarten – doch für den Moment scheint es auch für Webentwickler mit dem iOS und dem iPad 2 nur eine einzige Alternative zu geben. Und so liegt das Fazit natürlich nahe:

Apple’s devices are leading the vanguard of mobile browser innovation and for the HTML5 app developer this is great news. We’re excited to see not only the rate at which Apple adds new features, but the quality of their implementation.Aditya Bansod, 2011

Web Apps haben zumindest eine gute Grundlage spendiert bekommen – die jetzt nur noch richtig genutzt werden muss.

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