Browser-Statistik im September 2015

Safari verliert immer mehr an Marktanteil, Chrome legt kometenhaften Aufstieg hin
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Google Chrome gewinnt auf den Desktop und Tablet-Browsern weiter an Fahrt und legt seit Juli ordentlich an Wachstum zu. Für Apples Safari und Microsofts Internet Explorer hingegen stehen die Zeichen auf Rückgang.

Wie in den Monaten zuvor gewinnt Chrome an Marktanteil, während Safari und Internet Explorer einige Prozentpunkte einbüßen. Ansonsten gibt es für September wenig Neues im Desktop- und Tablet-Bereich zu vermelden – Firefox und Opera (15,89 Prozent respektive 1,76 Prozent Marktanteil) verbleiben auf dem gleichen Level wie in den Monaten zuvor. Craig Buckler hat die aktuellen Browser-Trends in der monatlichen Browser-Statistik für September 2015 zusammengefasst.

Chrome bleibt über der 50-Prozent-Marke bei Desktop- und Tablet-Browsern

Chromes Höhenflug hält an und so kann sich der Browser seit Juli kontinuierlich über der 50-Prozent-Marke behaupten. Erstmals knackte Chrome im Juli mit 51,82 Prozent die magische 50-Prozent-Hürde, seitdem ist der Marktanteil noch einmal auf 53,16 Prozent angestiegen. Es sieht ganz so aus, als wolle Googles hauseigener Browser in die Fußstapfen des Internet Explorers der 2000er-Jahre treten – zumindest, was die Nutzerzahlen angeht.

Apropos Internet Explorer: Firefox hat nach 13 Jahren Microsofts Browser überholt – fast. Alle Firefox-Versionen zusammen liegen 0,16 Prozent über dem Marktanteil aller Internet-Explorer-Versionen. Nimmt man jetzt aber noch Edge – Microsofts neues Flagschiff – hinzu, liegen die Microsoft-Browser immer noch um 0,8 Prozent vorne. Dennoch gibt es weder für Mozilla noch für Microsoft viele Gründe zum Feiern, da beide Browser mit Verlusten zu kämpfen haben. Firefox pendelt sich bei einem Marktanteil von 15,89 Prozent ein, während der Internet Explorer es auf 15,7 Prozent schafft.

Top 5 Desktop- & Tablet-Browser von 10/2014–9/2015

Top 5 Desktop- & Tablet-Browser von 10/2014–9/2015. © StatCounter

Das führt uns zu Safari: Apples Browser befindet sich im Niedergang (3,89 Prozent Marktanteil). Die OS-X-Version von Safari stürzte in diesem Jahr erheblich ab und verlor knapp 20 Prozent ihrer Anwenderbasis. Die iPad-Edition verhilft zwar zu einer gewissen Stabilisierung, kann aber den Rückgang trotzdem nicht verhindern. Selbst die iPhone-Version von Safari wurde vom UC Browser überholt. Apple jedoch scheint das bis dato nicht zu kümmern. Ist die Nutzerbasis aber weiterhin rückläufig, werden sich wohl auch in Zukunft Tester und Entwickler von Safari abwenden und das wird zu einer großen Anzahl an Kompatibilitätsproblemen führen. Damit Safari nicht zum neuen Internet Explorer wird (falls der Browser es nicht schon längst ist), sollte sich Apple Bucklers Rat zu Herzen nehmen:

Apple should either embrace the web (again) or permit other vendors to produce alternative iOS browsers and free the platform from Safari’s shackles.

In Deutschland sieht die Situation übrigens etwas anders aus: Hierzulande steht Firefox mit einem Marktanteil von 38,67 Prozent an erster Position, gefolgt von Chrome (28,59 Prozent) und Internet Explorer (15,71 Prozent).

Mobile-Nutzung steigt trotz Durchhänger weiter an

Im September 2015 rutschte die Mobile-Nutzung um einen halben Prozentpunkt ab und macht derzeit 40,96 Prozent der gesamten Webaktivität aus. Abgesehen von diesem kleinen Rückschlag steigt die  Nutzung von mobilen Devices weiter an. Auch im mobilen Segment hat Chrome die Nase vorne (34,38 Prozent Marktanteil). An zweiter Stelle liegt, wie bereits erwähnt, der UC Browser mit 16,82 Prozent Marktanteil und einem relativen Wachstum von 6 Prozent. Der UC Browser wird – Stand März 2014 – von über 500 Millionen Usern weltweit genutzt, wobei der größte Teil der Nutzer aus China und Indien stammt.

Zu den beiden größten Verlierern zählen iPhone-Browser (16,78 Prozent) und Android (13,59 Prozent), die einen relativen Verlust von 4,3 Prozent respektive 6 Prozent verzeichnen müssen. Opera bleibt auch im Mobile-Markt auf einem stabilen Niveau (13,32 Prozent Marktanteil), was auf den großen Nutzeranteil in Asien und Afrika zurückzuführen ist: Dort weist Opera einen Marktanteil von 65 Prozent auf.

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