Die Browser-Statistik für April 2016

Mozilla überholt Internet Explorer am Browser-Markt
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Eigentlich gibt es nur wenig überraschendes vom Browser-Markt zu berichten. Chrome hält nach wie vor uneinholbar den größten Marktanteil, auf den Plätzen folgen Firefox, Safari und die verschiedenen Internet-Explorer-Versionen. Nur an der Reihenfolge der Verfolger hat sich einiges getan: zum ersten Mal seit 14 Jahren überholt der Mozilla-Browser den Internet Explorer beim Marktanteil der Desktop-/Tablet-Browser.

Bei den Mobile Browsern bietet sich dagegen das gewohnte Bild: auch hier liegt Chrome deutlich vorn, während vor allem die iPhone-Version von Apples Safari weitere Einbußen hinnehmen muss. Craig Buckler hat die aktuellen Entwicklungen am Browser-Markt in den monatlichen Browser-Trends zusammengefasst.

Mozilla überholt Microsoft – und verliert trotzdem am Browser-Markt

Ganze 14 Jahre hat es gedauert, bis Mozilla mit seinem Firefox-Browser am Internet Explorer von Microsoft vorbeigezogen ist. Damit bleibt man zwar hinsichtlich des Marktanteils trotzdem nur auf dem zweiten Rank der Browser-Hersteller, muss sich aber „nur“ noch Googles Chrome geschlagen geben, der mit einem aktuellen Marktanteil von 56,89 Prozent sowieso uneinholbar von dannen gezogen ist.

Allzu groß dürfte die Freude bei Mozilla allerdings nicht ausfallen: der Firefox verzeichnet einen Marktanteil von 14,24 Prozent und muss damit leichte Verluste im Vergleich zum Vormonat hinnehmen. Auch der Internet Explorer, der in der Statistik ab Version 5 vertreten ist, verlor im April leicht an Marktanteil und pendelt sich bei 12,13 Prozent Marktanteil ein.

Ein kleiner Lichtblick für Microsoft ist dagegen dessen neuer Browser Edge, der laut Buckler der „fastest growing mainstream browser“ ist. Aktuell verzeichnet Microsoft Edge einen Marktanteil von 2,1 Prozent. Auch Opera darf sich über einen leichten Marktanteils-Gewinn freuen: dessen Marktanteil stieg um 0,22 Prozent auf 1,83 Prozent. Vor allem die Ankündigung, Opera künftig mit einer kostenlosen VPN-Funktion auszuspielen, könnte hier für einige neue User sorgen.

Ebenfalls zu den Verlierern im April zählen Apples Safari und dessen iPad-Ableger; hier ging der Marktanteil um 0,40 Prozent auf 9,46 Prozent Marktanteil zurück.

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Überholt Android bald Apple am Mobile-Browser-Markt?

Die Mobile-Nutzung hat im April erneut leicht zugenommen und macht nun 43,56 Prozent aller Webaktivität aus. Auch bei den Mobile-Browsern zeigt sich das gewohnte Bild: Chrome freut sich über einen Zuwachs von 0,37 Prozent und verzeichnet einen Marktanteil von 34,17 Prozent. Auch der UC Browser (19,75 Prozent Marktanteil), Opera Mini/Mobile (10,90 Prozent Marktanteil) und Samsung Internet (5,71 Prozent Marktanteil) verzeichnen Marktanteils-Gewinne.

Leicht verloren haben dagegen die Android-Browser sowie der iPhone-Safari. Während erstere nun bei 9,03 Prozent Marktanteil stehen, schafft es Apples iPhone-Safari immerhin noch auf 17,48 Prozent Marktanteil. Allerdings, so meint Buckler, holt die Android-Konkurrenz langsam aber sicher gegenüber Apple auf – insbesondere, weil Apple vor allem auf das Geschäft mit nativen Apps anstatt auf das Web setzt. Das könnte sich in Zukunft vielleicht als Fehler erweisen, erklärt Buckler weiter:

Apple is free to ignore industry developments, but history was not kind to the last company that neglected the web.

Aufmacherbild: Yellow arrow Line exceeding each other on the road. von Shutterstock / Urheberrecht: Butsaya

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