Schwierigkeiten beim Debugging von HTTP-Requests verringern

Hookbin: HTTP-Requests erfassen und überprüfen
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Beschäftigt man sich mit Webhooks, Formulardaten oder einfachen HTTP-Requests, kommt schnell Verwirrung auf: Was waren nochmal die HTTP-Header? Und was ist eigentlich aus den Mulitpart-Uploads geworden? Hier will das Tool Hookbin Abhilfe schaffen und die Schwierigkeiten beim Debugging von HTTP-Requests verringern.

Bei Hookbin handelt es sich um ein kostenloses Tool, mit dem Entwickler jegliche Art von HTTP-Requests abfangen, parsen und debuggen können. Indem Hookbin eine flüchtige, eindeutige URL – einen sogenannten Endpoint – anbietet, können Requests an eben diesen Endpoint ausgegeben werden. Auf diese Weise lässt sich nachvollziehen, welche Informationen genau übermittelt wurden. Einsatzmöglichkeiten für ein solches Tool gibt es viele, so zum Beispiel beim Parsing von Multipart-Requests oder beim Debugging von Webhooks externer Provider.

Hookbin nutzen

Um Hookbin einzusetzen, muss man auf die Projekt-Homepage navigieren, denn sie ist das Tool. Ins Auge springt dort direkt der Button „Create New Endpoint“: Nach einem Klick navigiert der Browser zur einzigartigen Endpoint-Ergebnisliste. Ganz oben findet sich dann die tatsächliche Endpoint-URL (z. B. https://hookb.in/voOD1NJ8), die man innerhalb der eigenen Applikationen einsetzen kann. Der Domain-Name für Endpoints lautet hook.bin, während die reine Ansicht von Requests unter hookbin.com läuft.

Screenshot: https://hookbin.com/

Screenshot: https://hookbin.com/

Jeder einzelne Endpoint bleibt sieben Tage lang auf Hookbin aktiv; bis zu 100 Requests pro Endpoint lassen sich speichern. Erreicht ein Endpoint dieses Limit, werden die ältesten Ergebnisse gelöscht, um Platz für neue zu schaffen. Nach dem Erstellen einer Endpoint-URL gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie einzusetzen: Am Ende der Website finden sich mehrere Beispiele von POST-Requests mit einem JSON-Payload gegen den Endpoint in unterschiedlichen Programmiersprachen.

Um etwa GET-Requests einzusetzen, muss die eigene Endpoint-URL kopiert und in einem neuen Browser-Tab angesteuert werden. Auf einen erfolgreichen Request gibt Hookbin den Statuscode 200 mit JSON {"success": true} zurück. Danach schließt man den Tab, geht zurück zu Hookbin.com und kann dort nach dem Neuladen der Website alle Ergebnisse einsehen. Unterteilt sind die Ergebnisse in HTTP-Headers, Query String, Body, File Uploads und Cookies.

Screenshot: https://hookbin.com/

Screenshot: https://hookbin.com/

Übrigens gibt es auch die „Make it Private“-Option: Mit ihr lässt sich ein Endpoint erstellen, dessen Ergebnisse nur in dem Browser sichtbar sind, in dem er erstellt wurde. Der Entwickler von Hookbin, Przemek Matylla, erklärt in einem Tutorial weitere Anwendungsmöglichkeiten des Tools und gibt Tipps & Tricks zur Nutzung.

Name Hookbin
Hersteller Nekkra UG
Projektwebsite https://hookbin.com/

 

Aufmacherbild: businessman to ride an elephant to catch a butterfly von Shutterstock / Urheberrecht: yakthai

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