Cross-Plattform .NET-IDE erreicht Release-to-Manufacturing-Status

Rider 2017.1 RTM ist verfügbar
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Let’s ride! Die Cross-Plattform .NET-IDE Rider hat ihren bisher größten Meilenstein erreicht. Ab sofort steht Rider 2017.1 RTM aus dem Hause JetBrains zum Download bereit.

Im Januar 2016 wurde Rider erstmals vorgestellt. Seitdem hat JetBrains fleißig an der .NET-Entwicklungsumgebung geschraubt. Nach rund anderthalb Jahren Entwicklungszeit und dem ersten Release Candidate vor drei Wochen ist mit Rider 2017.1 die Release-to-Manufacturing-Version in verschiedenen Lizenzmodellen verfügbar.

Rider 2017.1 RTM – das ist an Bord

Rider 2017.1 bringt zahlreiche Verbesserungen sowie zahlreiche Neuerungen mit. Dazu zählen etwa Support von Unity sowie weiterer WebStorm-Features, Performance-Verbesserungen oder die implementierte NuGet-Private-Feed-Authentifizierung. Zwar unterstützte Rider bereits vorher das Hinzufügen privater Feeds, allerdings ließen sich keine Credentials spezifizieren, um sich mit einem solchen Feed zu verbinden. Dank des Supports von Feed-Authentification ist diese Lücke allerdings geschlossen.

Auch Performanceverbesserungen standen im Fokus des Entwicklerteams. So wurde etwa die Startup-Performance unter Windows verbessert, und auch der F#-Editor erhielt einige Performance-Verbesserungen. Ferner wurde NuGet-Restore weiter optimiert und unnötige Calls an den Code-Formatter entfernt.

Geschraubt und verbessert wurde auch am Debugger. Dieser unterstützt das Evaluieren von Expressions, die Generics oder Extension-Methoden nutzen. Aktuell funktioniert das allerdings nur für .NET und .NET Core, am Mono-Support wird aber bereits gearbeitet. Darüber hinaus verfügt Rider 2017.1 RTM auch über Typing Assistance für Visual Basic, erhielt Verbesserungen beim Unity-Support und bekam neue Refactoring-Möglichkeiten spendiert.

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 Neue WebStorm-Features und weitere Verbesserungen

„Rider is a combination of several JetBrains technologies: it puts ReSharper‘s powerful .NET support in the shell of IntelliJ IDEA, and includes WebStorm […] and DataGrip […] functionality out of the box,“ heißt es im oben genannten Blogpost. Im Verlauf des Early Access Programms (EAP 23, EAP 24) wurden einige Unstimmigkeiten bei den Settings und der Code Completion ausgebügelt, sodass Rider nun Features von beiden IDEs umfasst.

Dazu zählt etwa das Bearbeiten von Web.config-Dateien, bei dem Rider etwa Navigationen sowohl zu XSDs und .NET-Types bietet. Ebenso wurden verschiedene WebStorm-Features in Rider übernommen, um Support für verschiedene Web-Features wie JavaScript oder TypeScript bereitzustellen.

 Ausblick

Das Rider-Entwicklunsgteam will in diesem Jahr mindestens zwei weitere Releases ausliefern. Zum einen ein Bugfix-Release in einigen Wochen, zum anderen ein weiteres Major-Release (2017.2) im Herbst. Dafür will man sich dem Support für MSTest und .NET Core 2.0 widmen und auch ein SDK veröffentlichen.

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