Performance-Verbesserungen, neue Refactorings und Unity-Support

Rider Release Candidate verfügbar
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Langsam aber sicher rückt das erste Release von Rider näher. Aktuell steht ein erster Release Candidate der neuen .NET-IDE aus dem Hause JetBrains zum Testen bereit.

Bereits im Januar 2016 wurde Rider erstmals vorgestellt. Seitdem hat sich einiges an der neuen Entwicklungsumgebung für .NET aus dem Hause JetBrains getan. Nach rund anderthalb Jahren Entwicklungszeit rückt das erste offizielle Release nun langsam aber sicher näher, heißt es in einem aktuellen Blogpost des Entwicklungs-Teams. Dort hat Maarten Balliauw zugleich die Highlights des ersten Release Candidates von Rider 2017.1 vorgestellt.

Rider 2017.1 Release Candidate – das ist neu

Der erste Release Candidate von Rider 2017.1 bringt umfangreiche Verbesserungen sowie zahlreiche Neuerungen mit. Dazu zählen etwa Support von Unity sowie weiterer WebStorm-Features, Performance-Verbesserungen oder die implementierte NuGet-Private-Feed-Authentifizierung. Zwar unterstützte Rider bereits vorher das Hinzufügen privater Feeds, allerdings ließen sich keine Credentials spezifizieren, um sich mit einem solchen Feed zu verbinden. Genau das klappt nun aber dank des neuen Supports von Feed-Authentification.

Auch die Verbesserung der Performance stand im Fokus des Rider-Release-Candidates. So wurde etwa die Startup-Performance unter Windows verbessert, und auch der F#-Editor erhielt einige Performance-Verbesserungen. Zudem wurde NuGet-Restore weiter optimiert und unnötige Calls an den Code-Formatter entfernt.

Verbesserungen gab es auch beim Debugger. Dieser unterstützt nun auch das Evaluieren von Expressions, die Generics oder Extension-Methoden nutzen. Aktuell funktioniert das allerdings nur für .NET und .NET Core, am Mono-Support wird aber bereits gearbeitet. Darüber hinaus erhielt der Rider Release Candidate auch Typing Assistance für Visual Basic, Verbesserungen beim Unity-Support und neue Refactoring-Möglichkeiten.

 Neue WebStorm-Features und weitere Verbesserungen

„Rider is the best of ReSharper and the best of IntelliJ IDEA and WebStorm, combined“, heißt es im oben genannten Blogpost. Im Verlauf des Early Access Programms wurden einige Unstimmigkeiten bei den Settings und der Code Completion ausgebügelt, sodass Rider nun Features von beiden IDEs umfasst.

Dazu zählt etwa das Bearbeiten von Web.config-Dateien, bei dem Rider etwa Navigationen sowohl zu XSDs und .NET-Types bietet. Ebenso wurden verschiedene WebStorm-Features in Rider übernommen, um Support für verschiedene Web-Features wie JavaScript oder TypeScript bereitzustellen.

Darüber hinaus bringt der Release Candidate von Rider 2017.1 zahlreiche Bug-Fixes mit. Sie können im Issue Tracker nachgelesen werden. Die neue Testversion steht im Early Access Program von Rider zum Download zur Verfügung.

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