Node.js Tools für Visual Studio mit ES6-IntelliSense- und Debugging-Verbesserungen

Visual Studio: Node.js Tools in Version 1.2 verfügbar
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Das Visual-Studio-Team hat die Node.js-Tools in der Version 1.2 zur Verfügung gestellt. Die Liste der Änderungen fällt eher kurz aus, dafür dürften die Verbesserungen rund um ES6 IntelliSense und den Debugging-Prozess die Produktivität im Entwicklungsprozess künftig durchaus steigern.

Die Node.js-Tools für Visual Studio (NTVS) sind ab sofort in der Version 1.2 verfügbar. Die Werkzeuge sollen Entwickler beim Erstellen von Node.js-Anwendungen auf Enterprise-Niveau unterstützen und leisten Hilfestellungen in den Bereichen Code-Vervollständigung, Debugging, Unit-Testing, Cloud-Entwicklung und CO. Die neue Version kann auf GitHub heruntergeladen werden und unterstützt Visual Studio 2015 (einschließlich der kostenlosen Visual Studio Community Edition sowie Express für Web).

Node.js Tools für Visual Studio 1.2: Was ist neu?

Neben Support für Node.js v6.x und zahlreichen Fehlerbehebungen hat das Entwicklerteam einige Verbesserungen umgesetzt, die insbesondere die Produktivität im Entwickleralltag steigern sollen.

Im Vordergrund der Neuerungen stehen Optimierungen für ES6 IntelliSense, die bis unter die Haube reichen: so greift die neue ES6-IntelliSense-Engine auf Typ-Definitionsdateien zurück, um ein performanteres IntelliSense bereitzustellen. Außerdem ist das Feature von jetzt an per Default aktiviert.

Auf Basis des Nutzerfeedbacks wurden außerdem einige Verbesserungen am Debugging-Prozess vorgenommen. Unter anderem sollten Breakpoints jetzt ordnungsgemäß funktionieren und auch weitere Unregelmäßigkeiten beim Debuggen hat das Team aus dem Weg geräumt; konkretere Details hierzu gibt es allerdings nicht.

Ferner gibt es Performance und Stabilitätsverbesserungen: Out-of-Memory-Crashes, die aus früheren Versionen bekannt sind, sollten jetzt deutlich seltener auftreten. Und auch das Projekt-System hat Optimierungen erfahren, sodass Entwickler mit kürzeren Projekt-Ladezeiten rechnen können. Darüber hinaus wurden Unit-Tests um Tape-Support ergänzt.

Einen ausführlichen Überblick über alle Neuerungen bietet der Visual-Studio-Blog. Die Tools sollen auch künftig verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet werden. Dazu setzt das Team auf Unterstützung seitens der Community; Verbesserungsvorschläge und Fehlerhinweise können auf Gitter oder einfach via Tweet abgegeben werden.

Rückblick auf Version 1.1

Im November vergangenen Jahres wurde die Vorgängerversion der Node.js Tools für Visual Studio bereitgestellt. Mit im Gepäck hatte das Release Support für die NTVS-IoT-Extension, mit deren Hilfe Entwickler in der Lage sein sollen, Node.js-Anwendungen als Universal-Windows-Platform-App auf Windows-IOT-Core-Geräte wie das Rassberry Pi 2 zu deployen.

Seither verfügen die Tools außerdem über volle Unterstützung für npm v3 (Beta) – sowohl im Solution Explorer als auch in der JavaScript-Analysis-Engine. Damit haben Entwickler die Möglichkeit, Dependencies so einfach wie möglich in Node_Modules zu installieren. Wer das Ganze ausprobieren will, sollte die nachfolgenden Schritte zum manuellen Upgrade auf npm v3 befolgen, alternativ kann das npm-Windows-Upgrade-Paket genutzt werden. Mehr Details zu Version 1.1 haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

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