August-Update bringt Änderungen in den Bereichen Debugging, UI und Extension-Support

Visual Studio Code 1.5: Die Highlights im Überblick
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Microsofts neuer Editor Visual Studio Code hat ein August-Update spendiert bekommen und steht ab sofort in der Version 1.5 zur Verfügung. Die spannendsten Neuerungen gibt es in den Bereichen User Interface (UI), Extension-Support und Debugging. Aber auch an den Extensibility-APIs hat das Entwicklerteam herumgeschraubt, die ebenfalls mit einigen Änderungen aufwarten.

Den sommerlichen Temperaturen zum Trotz hat das Visual-Studio-Code-Team den ganzen August über durchgearbeitet und bringt als Ergebnis jetzt Version 1.5 von Microsofts neuem Code-Editor an den Start. Mit dem neuen Release hat das Team an keinen Ecken und Enden gespart, Änderungen gibt es sowohl am User Interface als auch unter der Haube.

Visual Studio Code 1.5: Das ist neu

Unter anderem bietet Visual Studio Code ab sofort Unterstützung für Custom-File-Item-Themes; das bedeutet, Entwickler haben fortan die freie Wahl, welches Icon-Theme sie anwenden wollen. Der Code-Editor bringt zwar nur zwei Icon-Themes vorinstalliert mit, weitere können aber je nach Bedarf über den Marketplace heruntergeladen werden.

Bei Code-Eingaben in der Debug Console werden von nun an Vorschläge angezeigt; die Funktion ist aktuell allerdings ausschließlich für Node.js verfügbar. Über das Debug-Protocol können jedoch auch andere Debugger das Suggestion-Feature implementieren (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Debug Cosnole (Quelle: Microsoft)

Darüber hinaus soll die Konsole [REPL] jetzt mit IntelliSense für Node.js besser nutzbar sein.

Für mehr Kontrolle über Key-Bindings und Menu-Punkte hat das Entwicklerteam zudem neue Context-Keys hinzugefügt:

  • explorerResourceIsFolder – zeigt an, ob eine Datei oder ein Ordner im Explorer ausgewählt wurde.
  • resourceFilename – Der Name der Datei, die aktuell im Editor/Explorer genutzt wird.

Des Weiteren sollen Änderungen an Extensions (Commands, Settings, Sprachen) künftig schneller erkennbar sein – das gilt sowohl für installierte Erweiterungen als auch für Extensions im Marketplace. Zusätzlich gibt es ein neues extensions.autoUpdate-Setting: Ist dieses auf true gesetzt, sorgt es dafür, dass sich die Extension automatisch aktualisiert, ohne dass ein Nutzer das Update manuell anstoßen muss.

Ein weiteres Highlight in diesem Bereich ist die neue Windows-IoT-Core-Extension für Visual Studio Code. Microsofts Senior-Software-Engineer Paul Monson erläutert hierzu:

Write a Node.js script, deploy it to a Windows IoT Core device and then run it from the development machine of your choice.

Mehr Details zur Extension inklusive einer Demo und verschiedenen Code-Samples finden sich in Mansons Blogpost zum Release sowie im Windows-Blog.

Zu guter Letzt gibt es neue Editor-Einstellungen für die Steuerung von Word-Wrap und Auto-Save. Zudem sollte die Quick-Open-Funktion bei größeren Projekten nun eine verbesserte Performance aufweisen. Das Editor-Command-API wurde ebenfalls aktualisiert und unterstützt jetzt VIM-Emulation.

Download und weiterführende Informationen

Visual Studio Code ist für Windows, macOS und Linux verfügbar; nachfolgend die entsprechenden Downloadlinks für Version 1.5:

Für weitere Informationen zu den genannten Änderungen und ausführliche Details zu allen weiteren Neuerungen empfiehlt sich ein Blick auf den Visual-Studio-Code-Blog.

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