Cross-Plattform-Editor bringt Support für React Native, JSON, Go und Co.

Visual Studio Code: Finale Version 1.0 verfügbar
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Vor gut einem Jahr hatte Microsoft eine erste Preview des leichtgewichtigen Cross-Plattform-Code-Editors Visual Studio (VS) Code vorgestellt. Ab sofort steht dieser in der finalen Version 1.0 bereit und kann kostenlos heruntergeladen werden. Neben Windows werden auch die Linux- und OS-X-Plattform unterstützt.

Mit VS Code wagte Microsoft im Bereich der Softwareentwicklung den Sprung auf andere OS-Plattformen jenseits der Windows-Welt: Mit dem Editor lassen sich Modern-Web- und Cloud-Anwendungen erstellen, die nicht nur auf Windows sondern auch auf OS X und Linux laufen. Wie das VS-Code-Team jetzt via Blogpost bekanntgibt, steht Visual Studio Code ab sofort in der finalen Version 1.0 zur Verfügung.

Version 1.0 kann kostenlos heruntergeladen werden

Ursprünglich hatte Microsoft VS Code für die Entwicklung von Webanwendungen auf Basis von JavaScript und TypeScript konzipiert. Mittlerweile wurden in Zusammenarbeit mit der Community allerdings zahlreiche Bugs ausgemerzt und mehr als 1000 Erweiterungen bereitgestellt, die Support für React Native, F#, Node.js, JSON, Go und weitere Sprachen und Frameworks mitbringen.

Der Editor kann in der Version 1.0 kostenlos heruntergeladen werden und läuft auf Windows 7, 8 und 10 sowie auf Linux x64 (Debian, Ubuntu, Fedora, CentOS) und OS X Yosemite und El Capitan.

Entstanden ist das Projekt aus der Arbeit des Monaco-Teams, das den Auftrag hatte, ein Subset von Visual Studio zu entwickeln, das in jedem Browser läuft. Das Team entschied sich jedoch, weiterzugehen:

But we strived to go further. We wanted to build a native development tool that developers could install and use anywhere, for any source code. And, from our experience, we believed that it was important to not just have an editor, but one that could help developers accomplish their most common tasks: navigating code, debugging, and working with Git.

Das Ergebnis aus diesen Überlegungen ist VS Code, wie wir ihn jetzt sehen.

Visual Studio Code: Tools und Sprachen

Der Funktionsumfang von VS Code konzentriert sich auf das Editieren, Versionieren und Debuggen. Im Gegensatz zum klassischen Visual Studio gibt es keine Projektdateien. Der Editor kennt lediglich Dateien und Ordner. Visual-Studio-Solution- und Projektdateien können aber gelesen und beispielsweise für IntelliSense-Funktionen genutzt werden.

VS Code bringt alle Standard-Tools mit, die man von einem modernen Code-Editor erwarten kann, einschließlich Syntax-Highlighting, anpassbare Keyboard-Befehle, Bracket-Matching, IntelliSense und Snippets; allesamt sollen sie das Bearbeiten von komplexem Code erleichtern.

Insgesamt soll der Editor mehr als 30 verschiedene Programmier- und Markup-Sprachen unterstützen, darunter zum Beispiel JavaScript, C#, C++, PHP, Java, HTML, R, CSS, SQL, Markdown, TypeScript, LESS, SASS, JSON, XML und Python. Darüber hinaus integriert er Debugging-Tools für Node.js, TypeScript und JavaScript und kommt mit ASP.NET 5- und Git-Support. Alle weiteren Informationen zum Code-Editor haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Mehr Details zur finalen Version gibt´s im Visual-Studio-Code-Blog.

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Aufmacherbild: retro typewriter with white paper page von Shutterstock / Urheberrecht: LiliGraphie

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