Web Components in Firefox: Neuer Plan zur Implementierung
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Mozilla trägt schon seit langem zur Entwicklung neuer Webstandards bei. Dazu gehört etwa auch die Arbeit an Web Components, die HTML-Importe, Custom-Elemente und Shadow-DOM umfassen, und die Mozilla in seinem Firefox-OS-Frontend Gaia testet.

Allerdings war man nicht immer zufrieden mit den Ergebnissen, sodass die Mozilla-Entwickler sich für eine Re-Evaluierung des Plans zur Implementierung von Web Components in Firefox entschieden haben.

Mozillas Plan zur Implementierung von Web Components

Im Mozilla-Entwickler-Blog erklärt das Team, dass Web Components einen Core-Aspekt der Web-Plattform ändern und es daher unumgänglich ist, deren Implementierung von Anfang an richtig zu machen. Darum soll zunächst keine Implementierung von HTML-Importen stattfinden, da deren natives Fehlen mithilfe von Polyfills kompensiert werden kann, ohne die Funktionalität zu beeinflussen.

Custom-Elemente sollen dagegen in Firefox implementiert werden, ebenso wie Shadow-DOM. Insbesondere dabei bedarf es noch einiger Arbeit, etwa um Event-Übertragung in Frameworks möglich zu machen. Damit diese Änderungen ihren Weg in Firefox finden, plant Mozilla die Zusammenarbeit mit der Standards-Community, wodurch gleichzeitig eine ausreichende Testabdeckung in den web-platform-tests sichergestellt werden soll.

Stefanie Schäfers

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Stefanie Schäfers

Stefanie Schäfers studierte zunächst Anglistik in Marburg und machte anschließend ihren Masterabschluss im Bereich Creative and Cultural Industries an der Glasgow Caledonian University in Glasgow, Schottland. Seit August 2014 ist sie als Redakteurin in der Redaktion des PHP Magazins bei Software & Support Media tätig. Zuvor absolvierte sie bereits mehrere Praktika in Online-Redaktionen und Verlagen.

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