Top 5 Gründe, warum Bootstrap seinem Hype gerecht wird
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Die eigene Website zu designen kann für manche Nutzer zur echten Herausforderung werden, wenn sie von Grund auf mit dem Design beginnen. Warum sich daher nicht die Arbeit einfacher machen und ein Framework benutzen, um schon einige Basics zu haben, die sich leichter anpassen lassen?

Bootstrap ist eines der nützlichsten und bekanntesten Frameworks, und nicht nur das – seit seiner Erschaffung gibt es einen regelrechten Hype um das Framework. Zu Recht, findet Benjamin Utterback und nennt fünf Gründe, warum der Bootstrap-Hype berechtigt ist.

Bootstrap wird durch Hype zum „action verb“ im Web Design

Es ist wenig überraschend, dass manche Produkte durch ihre Bewerbung und den darum entstehenden Hype zum Synonym für ein ganzes Spektrum an Produkten werden. Ähnlich wie Tempo für Papiertaschentücher, Xerox für das Kopieren oder Google für Online-Suchmaschinen wurde Bootstrap das Framework, das am häufigsten für Web-Designs genutzt wird.

Ursprünglich von Twitter entwickelt, fand Bootstrap als Open-Source-Projekt schnell seinen Weg in den Rest des Netzes und erfreut sich mit tausenden von Entwicklern unglaublicher Beliebtheit.

Warum Bootstrap seinem Hype gerecht wird

Ein Hype kommt normalerweise nicht von ungefähr. Ob er gerechtfertigt ist, liegt meistens in der eigenen subjektiven Wahrnehmung. Utterback hat sich daher die Mühe gemacht, den Hype um Bootstrap genauer unter die Lupe zu nehmen und für sich selbst fünf Gründe gefunden, warum der Bootstrap-Hype durchaus gerechtfertigt ist.

Grund 1: Die Zeitersparnis

Dadurch, dass Bootstrap schon zahlreiche vorgefertigte Grids, Patterns und sofort nutzbare CSS- und HTML-Elemente beinhaltet, können Web-Designer sofort mit dem Aufbau der Website beginnen und sparen sich unter Umständen Stunden von Coding-Arbeit.

Grund 2: Mobile-First-Aspekt und Reaktionsfähigkeit

Für die Usability ist es wichtig, dass Websites eine gute Reaktionsfähigkeit an den Tag legen und sich auch auf mobilen Geräten mit kleinen Displays gut darstellen lassen. Durch seinen Mobile-First-Ansatz mit verschiedenen Patterns, um mobile-responsive Websites zu designen ist das Framework eine ideale Lösung.

Grund 3: Eine aktive Entwickler-Community

Ohne eine aktive Community ist der Erfolg eines Frameworks oft eher überschaubar. Die Entwickler-Community von Bootstrap hat über 600 Beteiligte – regelmäßige Updates und Hilfestellungen bei Problemen sind damit garantiert.

Grund 4: JavaScript-Plug-ins

Um die teilweise schwierige Verschmelzung von JavaScript und dem Web-Design zu vereinfach, verfügt Bootstrap schon über verschiedene JavaScript-Plug-ins. Für die Implementierung von animierten Tabs oder zusammenklappbare Menüs gibt es gut funktionierende Plug-ins. Dem Weg zur ansprechenden Website steht mit Bootstrap also nichts im Wege.

Grund 5: Dokumentation

Die Dokumentation der Benutzung ist essentiell. Bootstrap hat eine umfangreiche Dokumentation inklusive Demos, die auch für Anfänger in dem Bereich leicht nachvollziehbar sind und bis hin zu den komplexesten Elementen alles für den Nutzer zugänglich macht.

Bootstrap ist nicht das einzige Framework für Web-Designs

Diese Gründe zeigen bereits, warum Bootstrap eine gute Lösung für das Website-Designen ist. Allerdings ist Bootstrap natürlich nicht das einzige Framework, das dafür genutzt werden kann. Es gibt zahlreiche Konkurrenzprodukte, die ebenso wie Bootstrap auf den Mobile-First-Ansatz setzen. Wer sich lieber noch weiter informieren will, kann auch einen Blick in diesen Frontend-Framework-Vergleich werfen.

Utterback zeigt mit seinen Gründen für Bootstrap, warum das Framework so weit verbreitet ist. Doch wie seht Ihr das? Nutzt Ihr Bootstrap oder setzt Ihr für das Website-Design lieber auf ein anderes Framework?

Aufmacherbild: Cartoon Vector Illustration of Old Shoe or Boot Clip Art von Shutterstock / Urheberrecht: Igor Zakowski

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