Mit Open Source in die Zukunft eines aufgepeppten Visual Basic

Totgesagte leben länger
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Visual Basic zählte einst zu den populärsten Programmiersprachen der Welt. Im deutschsprachigen Raum kämpft VB heutzutage aber aus teils zweifelhaften Gründen und völlig zu Unrecht mit einem negativen Image, das dieser Sprache so gar nicht gerecht wird. Visual Basic ist vor allen Dingen alles andere als tot – es wird nicht nur in immer noch zahllosen kommerziellen Projekten eingesetzt, sondern auch sehr aktiv von Microsoft weiterentwickelt.

Anfang April ist Visual Basic als Teil des Projekts Roslyn, bei dem die Compiler in den und für die jeweiligen Sprachen C# und VB neu entwickelt wurden, zudem noch unter Open Source gestellt worden. Somit erhält es nicht nur viele neue Features, sondern wird auch auf anderen als der Windows-Plattform Einzug halten und sich zukünftig zur Cross-Plattformentwicklung ideal eignen.

Auf der Entwicklerkonferenz Build 2014 in San Francisco platzten kurz nacheinander zwei Bomben: Dass es nach fast zwei Jahren eigentlich eine neue Version der Roslyn-Compiler geben musste, war zwar eigentlich klar, doch wirklich damit gerechnet hatte zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich keiner, selbst der sonst stets wohlinformierten Insider. Die öffentliche Preview der Compiler war nicht nur unerwartet, sondern auch noch lange nicht alles: Anders Hejlsberg, Technical Fellow bei Microsoft und Vater von C#, gab sich die Ehre, live auf der Bühne das Roslyn-Projekt unter Open Source zu stellen.

(Den vollständigen Artikel finden Sie im Windows Developer 6.2014)

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