Travis CI mit Container-basierter Build-Infrastruktur und Docker
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Es gibt eine Neuerung beim gehosteten Continuous-Integration-Service Travis CI, die vor allem für Open-Source-Projekte spannend sein dürfte – die Build-Infrastruktur wurde mit Docker auf Container-Beine gestellt.

Das Ergebnis soll sich sehen lassen können: Alles wird schneller, und Bei Travis CIS ist man selbst in der Lage, wesentlich einfacher zu skalieren.

Container-basierte Infrastruktur mit Docker

Open-Source-Projekte, die auf den gehosteten Continuous-Integration-Service Travis CI setzen, haben es manchmal nicht so leicht. Denn auch wenn man bei Travis CI seinem Versprechen der Stabilität und Zuverlässigkeit treu bleiben möchte, gibt es manchmal Probleme, von denen man einige nicht einmal beeinflussen kann.

Network issues, insufficient build capacity (for open source projects) which in turn lead to long wait times for your build to start, constrained CPU and memory resources in the builds environment, lack of caching for open source projects.

Da die meisten Stacks in einer privaten Cloud liegen, ist es auch nicht ohne weiteres möglich, die Kapazität on-the-fly zu erhöhen. Mit der neuen auf Container basierten und mit Docker realisierten Build-Infrastruktur soll sich das ändern.

Mehr Performance für Travis CI

Durch die Umstellung der Infrastruktur ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Nutzer des Diensts. Aber auch Travis CI selbst profitiert von der Umstellung, da durch die Container-basierte Infrastruktur Kapazitäten innerhalb von wenigen Minuten verfügbar sind.

Die Nutzer hingegen profitieren davon, da Builds wesentlich schneller starten und auch schneller abgeschlossen werden sollen. Das liegt vor allem daran, dass die neuen Container mit zwei Cores und vier Gigabyte RAM ausgestattet sind. Da die neue Infrastruktur auf EC2 läuft, erhöht das die Geschwindigkeit der Netzwerkzugriffe auf die meisten anderen Services – vor allem, wenn die ebenfalls auf EC2 gehosted sind. Das wichtigste neue Feature für Open-Source-Projekte ist allerdings das Caching:

The best news for open source projects is that our build caching is now available for them too. That means faster build speeds by caching dependencies.

Einen detaillierten Überblick über die neuen Benefits für User, über die Restriktionen der neuen Build-Umgebung sowie ein FAQ zu den wichtigsten Fragen findet man in der offiziellen Ankündigung Faster Builds with Container-Based Infratructure and Docker.

Übrigens, die neue Build-Infrastruktur steht ab sofort für private und Open-Source-Repositories zur Verfügung.

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