Twitter Bootstrap: Frontend-Toolkit Nummer Eins im GitHub
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Schon im August hatten wir Bootstrap von Twitter vorgestellt. Zur Feier der Erstplatzierung sortiert nach den GitHub-Watchern meldet sich jetzt einer der beiden Autoren, nämlich Mark Otto, auf A List

Schon im August hatten wir Bootstrap von Twitter vorgestellt. Zur Feier der Erstplatzierung sortiert nach den GitHub-Watchern meldet sich jetzt einer der beiden Autoren, nämlich Mark Otto, auf A List apart zu Wort. Bootstrap erlaubt die Frontend-basierte Erstellung von Websites, die nur rudimentäre Programmierkenntnisse erfordert.

Seit dem Launch des Projekts vor nunmehr anderthalb Jahren haben sich knapp 15.000 Menschen gefunden, die das Projekt auf GitHub verfolgen. Sogar fast 3.000 Forks wurden von Bootstrap abgeleitet. Zuerst nur intern genutzt, entstand aus Bootstrap nach und nach ein effizientes Tool, mit dem sich vollwertige, gut dokumentierte Web-Projekte realisieren lassen, die sich in ihrem Design dennoch vielseitig unterscheiden können. Die Basis dazu liefern HTML-, CSS- und JavaScript-Komponenten, die sich vollständig den eigenen Ideen anpassen lassen.

Die Kernidee hinter Bootstrap sei laut Otto gewesen, Gestalter und Entwickler zusammenzuführen. Dafür musste eine visuelle Sprache her, mit der sich aufwändige Web-Projekte einfach erstellen lassen können. Selbst ein Jahr nach Beginn des Projekts habe sich die enge Zusammenarbeit zwischen Design und Development fortgesetzt, was ein besonders übersichtliches Frontend zur Folge hatte.

Auf Twitters Hackweek im Jahr 2010 ist Bootstrap zum ersten mal praktisch eingesetzt worden. Otto beteuert, dass er nicht geahnt hätte, wie effektiv und weit verbreitet das Toolkit einmal werden würde. Durch die aufgeräumte Gestaltung des Frontends sowie das gut dokumentierte Toolkit konnten angeblich mehrere Stunden eingespart werden, und die Resultate konnten sich sehen lassen, ohne dass ein Mediengestalter Hand anlegen musste.

Twitter Bootstrap wird bei GitHub zum Download angeboten. Das Paket umfasst schlanke 163 Kilobytes.

Der Begriff „Bootstrap“ bezeichnet übrigens den Riemen an Stiefeln, an dem sie angezogen werden. Alternativ wird damit auch ein Sprichwort beschrieben, laut dem man sich am eigenen Stiefel über den Zaun zieht. Mittlerweile leiten sich moderne Begriffe wie das „Booten“ des PCs aus dem Begriff ab, die schlichtweg einen Startvorgang beschreiben.

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