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Bearbeiten von Einträgen
Klickt man auf den Menüeintrag ENTRIES gelangt man zur Übersicht aller Einträge (Abb. 2).
Abb. 2: Liste der Einträge

Neben dem zugehörigen Datei-Template und dem Key

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Klickt man auf den Menüeintrag ENTRIES gelangt man zur Übersicht aller Einträge (Abb. 2).

Abb. 2: Liste der Einträge

Neben dem zugehörigen Datei-Template und dem Key der Sprachvariablen wird jede Sprache, für die der Nutzer Bearbeitungsrechte hat, und für jede gewählte Referenzsprache eine eigene Spalte mit ihrer Übersetzung angezeigt. Die Datei-Templates werden durch einen entsprechend berechtigten Administrator angelegt und bestimmen Pfad und Struktur der exportierten Dateien. Projekte mit mehr als einer Sprachdatei können so eine Zuordnung der Keys zur zugehörigen Datei schaffen und gleichzeitig die innere Ordnerstruktur abbilden. Der Übersetzer kann bei Bedarf die Liste nach einer bestimmten Datei filtern; beispielsweise wenn er einen bestimmten Eintrag sucht.

Komfortabler ist die Suche allerdings über die Eingabebox im Kopfbereich. Sie durchforstet sowohl die Keys als auch die Übersetzungen nach Übereinstimmungen. Es kommt häufig vor, dass man in der Applikation einen Buchstabendreher oder Rechtschreibfehler entdeckt und diesen korrigieren möchte. Die Suche nach dem richtigen Eintrag in der richtigen Datei kann sich dabei unter Umständen recht knifflig gestalten. Hier erweist sich die Volltextsuche als sinnvolles Arbeitsmittel. Im rechten oberen Bereich findet sich zusätzlich eine Möglichkeit, sich noch nicht übersetzte Keys für eine Sprache listen zu lassen.

Jede getätigte Auswahl (Suchbegriff, File Template und/oder „noch nicht übersetzt“) wird in der Session abgelegt und greift nach einer Rückkehr zu dieser Seite wieder. Auf diese Weise kann eine gewünschte Auswahl zielgerichtet abgearbeitet werden. Mit entsprechenden Rechten ausgestattet kann ein Übersetzer oder Entwickler über den Button ADD NEW VARIABLE einen neuen Key anlegen.

Durch einen Klick auf einen Listeneintrag gelangt man in die Bearbeitungsmaske. In der linken Spalte werden alle Sprachen mit ihren bisherigen Übersetzungen in Textboxen angezeigt, für die der User Bearbeitungsrechte besitzt. Die Größe der Textboxen passt sich automatisch an den Inhalt an, um den Platz bestmöglich auszunutzen. Dadurch, dass alle editierbaren Sprachen gelistet werden, kann ein Übersetzer mit Rechten für mehrere Sprachen einen Key in einem Bearbeitungsschritt in alle Sprachen übersetzen.

In der rechten Spalte werden die Fallback-Sprache sowie die vom User gewählten Referenzsprachen gelistet. Mit einem Klick auf ein Fähnchen in der Zeile Copy to kann ein Eintrag aus der Quellsprache in die Zielsprache kopiert werden. Besitzt der Administrator einen API-Key für Google Translate und hat diesen in die Konfigurationsdatei eingetragen, so hat der Übersetzer zusätzlich die Möglichkeit, sich einen Eintrag darüber übersetzen zu lassen (sofern Google die Übersetzung in der Kombination Quell/Zielsprache unterstützt). Bei kurzen Einträgen funktioniert die automatische Übersetzung relativ gut. Bei ganzen Sätzen oder gar Textblöcken sollte man sich lieber nicht auf die automatische Übersetzung verlassen, sondern diese als Vorschlag betrachten, der nachbearbeitet werden muss. Seit Kurzem bietet Google das Übersetzungs-API nur noch kostenpflichtig an; dies jedoch zu einem fairen Preis auf Basis der übersetzten Wörter.

Zum Speichern hat der Übersetzer gleich drei Speichern-Buttons: SAVE, SAVE & RETURN und SAVE & GET UNTRANSLATED. Die letzte Einstellung bewirkt, dass der aktuelle Eintrag gespeichert und bei Erfolg der nächste, noch nicht übersetzte Eintrag gesucht und zur Bearbeitung vorgelegt wird. So kann sich der Übersetzer bequem durch noch nicht übersetzte Keys hangeln, ohne erst wieder zurück zur Übersicht zu müssen.

Änderungen werden in ein Log geschrieben. Hier wird der momentane Eintrag mit dem übermittelten verglichen und nur ein Log-Eintrag gespeichert, wenn es Unterschiede gibt. Dadurch wird das Log etwas schlanker und enthält nur die tatsächlichen Änderungen. Einsehbar sind die Log-Einträge über den Menüpunkt – wen wunderts – Log. Auch hier finden sich Filtermöglichkeiten, um nach Sprache, User oder Aktion zu filtern.


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