Umfrage-Ergebnis: Das macht der typische Symfony-Entwickler im Jahr 2012
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Vor der Symfony Live Conference in Paris haben Fabien Potencier und seine Kollegen aus dem Symfony Core-Team eine Umfrage gemacht. Rund 1200 Teilnehmer gaben einen Überblick über ihren Alltag:

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Vor der Symfony Live Conference in Paris haben Fabien Potencier und seine Kollegen aus dem Symfony Core-Team eine Umfrage gemacht. Rund 1200 Teilnehmer gaben einen Überblick über ihren Alltag:

Fast die Hälfte der Befragten ist bei IT-Lösungsanbietern beschäftigt, und immerhin ein Viertel arbeitet selbstständig. Und abgesehen von Symfony beschäftigen sich 51 Prozent der befragten Entwickler mit Zend Framework und 49 Prozent mit WordPress. 28 Prozent kannten sich auch mit Drupal aus (man konnte hier mehrere Möglichkeiten ankreuzen).

Bei der Entwicklungsumgebung nutzen mit 41 Prozent die meisten der befragten Devs mittlerweile Linux. Circa ein Drittel arbeitet mit Mac OSX. Nur knapp ein Viertel nutzt Windows. Als IDE findet NetBeans die häufigste Verwendung mit 40 Prozent. Vim und Eclipse werden von je einem Viertel der Befragten genutzt. PhpStorm steht mit 21 Prozent an vierter Stelle.

Zu den wirtschaftlichen Daten erklärten die Umfrageteilnehmer, dass sie sich fast alle mit Entwicklung beschäftigen. Ein Viertel kümmert sich zusätzlich um Projektmanagement und jeweils nur ein Fünftel zählt auch Beratung und Support zu seinem Aufgabenportfolio. Das gängige Auftragsvolumen beträgt dabei mit 33 Prozent mehrheitlich zwischen 10.000 und 50.000 US-Dollar. 31 Prozent der Aufträge erzielen unter 10.000 Dollar. Jeder sechste Auftrag spült sogar zwischen 50.000 und 150.000 US-Dollar in die Kasse.

PHP-Entwickler sind Autodidakten, wenn man den Zahlen der Symfony-Umfrage traut: 60 Prozent der Befragten erhält nie ein Training für das, was sie tun. Ein Viertel erhält zwischen ein- und zweimal im Jahr eine Schulung und nur jeder siebte Entwickler wird öfter professionell fortgebildet. Unter den Methoden, wie sich die Befragten weiterbilden, steht die Literatur von Web-Dokumenten mit 95 Prozent an erster Stelle. Zusätzlich sind für vier von fünf Befragten Fachbücher wichtige Quelle für neues Wissen. Mit viel Abstand kommen erst Online-Trainings in Frage, die nur von jedem vierten Befragten angenommen werden.

Passend dazu wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie Zertifikate für ihr IT-Wissen sammeln. 80 Prozent gaben an, keine Urkunden erworben zu haben, jedoch ist das der Hälfte davon gleichgültig.

Wie sieht das bei Euch aus? Seid Ihr auch autodidaktisch veranlagt, oder geht Ihr zusätzlich zu Trainings? Und sind Zertifikate wirklich so uninteressant?

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