Umgang mit betrügerischen und illegalen Apps im Microsoft Store
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„Wie sollte Microsoft mit problematischen Apps in seinem Store umgehen?“. Diese Frage stellte das Blog WinBeta vor kurzem und erhielt nun Antwort von offizieller Seite.
Die Verantwortung für problematische

„Wie sollte Microsoft mit problematischen Apps in seinem Store umgehen?“. Diese Frage stellte das Blog WinBeta vor kurzem und erhielt nun Antwort von offizieller Seite.

Die Verantwortung für problematische Apps liegt aus Sicht von Microsoft demnach zu einem großen Teil bei den Entwicklern: So sollen sie bei der Entwicklung beispielsweise Obfuscation Tools zum Einsatz bringen oder nach der Veröffentlichung ihrer App den Windows Store auf eigene Faust nach Urheberrechtsverstößen durchsuchen. Darüber hinaus schreiben Microsofts Entwicklerverträge und –richtlinien die Achtung geistigen Eigentums und den Verzicht auf Regelverstöße vor. 

Doch ausreichend ist dies offenbar nicht: Obwohl jede App im Microsoft Store vor der Veröffentlichung zertifiziert wird, gibt es zahlreiche schwarze Schafe – ein Hinweis darauf, dass der (wenig transparente) Zertifizierungsprozess nicht richtig greift. So ist es Entwicklern beispielsweise möglich, eine vorläufige App-Version zur Zertifizierung einzureichen. Selbst wenn das Endprodukt dann völlig neue Funktionen enthält bleibt diese gültig.

Doch neben Entwicklern werden auch die Endverbraucher in die Pflicht genommen: So sollen diese über den Microsoft-Support auf Urheberrechtsverstöße und problematische Apps aufmerksam machen. In manchen Fällen, so Microsoft weiter, nutze man aber auch eigene Mechanismen zum Aufspüren von Richtlinienverstößen. In welchen Fällen und mit welchen Methoden dies geschieht bleibt dabei allerdings im Dunkeln.

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