Umstellung auf Windows 8 ist machbar
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Neben der häufigen Kritik an Windows 8 gibt es auch optimistische Meinungen zur Erlernbarkeit des in zwei Monaten erscheinenden Betriebssystems.
Seit 17 Jahren gab es kein Betriebssystem-Upgrade, das

Neben der häufigen Kritik an Windows 8 gibt es auch optimistische Meinungen zur Erlernbarkeit des in zwei Monaten erscheinenden Betriebssystems.

Seit 17 Jahren gab es kein Betriebssystem-Upgrade, das so einschneidend und verwirrend war wie der Wechsel von Windows 7 zu Windows 8, argumentieren Skeptiker. Beanstandet wird vor allem das Vorhandensein von zwei unterschiedlichen User Interfaces. Das eine erinnert an frühere Windows Desktops, beim anderen handelt es sich um einen Touchscreen-optimierten Desktop.

Man befürchtet nun, dass diese gewöhnungsbedürftigen Neuerungen – der klassische Start Button wird etwa auch der Vergangenheit angehören – Unternehmen davon abhalten werden, Windows 8 einzuführen. Zu viele Kosten würden bei den notwenigen Schulungen entstehen.

Die amerikanische Support-Firma PC Helps sieht die Situation weniger schwarz. Laut dem Leiter der Schulungsabteilung Joe Puckett gäbe es aufgrund der Touchscreen-Variante zum Beispiel für Benutzer von Smartphones keine Probleme beim Erlernen.

Bei dem für PCs gedachten User Interface sieht das ein wenig anders aus. Um den Angestellten den Umgang zu erleichtern, sei die jeweilige IT-Abteilung gefragt. Da Nutzer oft nicht wussten, wie man das System herunterfährt, könne etwa ein entsprechender Shortcut für den Startscreen kreiert werden.

Weiterhin müssten Schulungskontexte zu Windows 8 gut strukturiert sein und IT-erfahrenere Angestellte bewusst als Anleiter eingesetzt werden.

Insgesamt können Windows 8 User nachhaltigen Nutzen aus den kurzzeitigen Strapazen der Eingewöhnungsphase ziehen, davon ist Joe Puckett überzeugt.

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