Die besten und wichtigsten UX-Beiträge aus diesem Jahr

The Year in User Experience – ein Rückblick auf das UX-Jahr 2015
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Fast jedem, der sich mit Webentwicklung beschäftigt, sind schon einmal die Begriffe User Interface (UI) und User Experience (UX) begegnet. Gepaart sind beide Bezeichnungen meist mit dem Wort „Design“. Dahinter steckt die Annahme, dass UI- und UX-Designer im Grunde dieselbe Aufgabe haben, nämlich das Interface bzw. das Design einer Website zu gestalten. Jedoch umfasst gerade die User Experience viel mehr als „nur“ Design.

In den zurückliegenden zwölf Monaten sind wir regelmäßig dem Thema und den verschiedenen Ausprägungen von User Experience auf den Grund gegangen. Und wir haben versucht, möglichst viele Facetten des Themas zu beleuchten. Dabei heraus gekommen ist eine Vielzahl von Beiträgen, die die mannigfaltigen Aspekte von User Experience aufgreifen und vertiefen. Das bevorstehende Jahresende ist nun der angemessen Zeitpunkt, um einmal zurückzublicken. Da zu einer guten User Experience natürlich eine gewisse Ordnung und Übersichtlichkeit gehört, haben wir die besten und wichtigsten Beiträge aus dem UX-Ressort in folgende Segmente gruppiert:

  • UX-Dossier
  • UX-Missverständnisse
  • UX und UI allgemein
  • Tipps und Fehlervermeidung
  • UX-Designtrends
  • Performance

Das UX-Dossier

Im Webdesign drehte sich lange Zeit alles ausschließlich um die Gestaltung des User Interfaces, heute geht es jedoch ux-dossierverstärkt auch um die User Experience. Um beruflich konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Webdesigner ihr Skillset also auf diesen Bereich ausweiten. Darum erläutern wir im User Experience Dossier die Grundlagen einer guten UX. Den Anfang macht der Artikel „UI versus UX“, der den Wandel vom einen zum anderen darstellt. Danach geht es weiter mit dem Beitrag „UX Best Practices“, der betrachtet, wie sich eigentlich die Qualität eines UX-Designs messen lässt und worauf Designer besonders achten sollten. Den Abschluss des Dossiers bildet eine Reihe von Ressourcen zum Thema UX, die Designern beim Einstieg in die Materie und der Ausarbeitung guter UX-Designs helfen sollen.

UX-Missverständnisse

Die meisten Irrtümer im Umgang mit der User Experience basieren auf falschen Annahmen hinsichtlich der Interaktion ux missverstaendnissevon Usern mit digitalen Produkten. Was oftmals gut gemeint ist, kann die Conversion und Beliebtheit des eigenen Projekts stark gefährden. So ist beispielsweise das Design durchaus wichtig für die User Experience; bekannte und funktionierende Ansätze zu kopieren kann aber ganz schön schief gehen. Und wie ist das eigentlich mit den Smartphones und dem Nutzerverhalten an sich? Agieren User rational? Werden sie von Smartphones abgelenkt? Die Artikelserie plaudert in insgesamt fünf Beiträgen aus dem UX-Nähkästchen und räumt mit vielen verbreiteten Vorurteilen auf: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

UX & UI allgemein

UX und UI gehören zu den am ux_uihäufigsten verwechselten und falsch verwendeten Begriffen im Web. Beide sind zwar entscheidend für ein Produkt und gehören eng zusammen. Dennoch sind ihre Rollen völlig unterschiedlich: User-Experience-Design ist mehr analytisch und technisch besetzt, während das User-Interface-Design eher in Richtung Grafik-Design geht – wenn auch in einer komplexeren Art und Weise. Grundsätzlich gilt: Gerade die User Experience umfasst viel mehr als „nur“ Design, wie der Beitrag „UI und UX – Wo liegt der Unterschied?“ erklärt.

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Es ist schon ein zweischneidiges Schwert mit dem User-Interface-Design. Einerseits soll eine ansprechende Oberfläche zehn-gebote-900x600geschaffen werden, die originell ist und dem User in Erinnerung bleibt. Gleichzeitig darf sie ihn aber nicht überfordern und/oder ablenken, sondern muss intuitiv benutzbar bleiben. Der Beitrag „Die 10 Gebote des UI-Designs“ gibt allen Designern und Entwicklern eine Reihe wertvoller Tipps, wie sie dieses fragile Gleichgewicht halten können.

ux-ui-touchHeutzutage gehört es zum Standardrepertoire eines jeden Designers, das User Interface auf Touch-Eingaben zu optimieren. Nur selten wird allerdings gefragt, wie sich die Berührungsfunktion konkret auf die User Experience auswirkt. Und was kommt eigentlich nach dem Touchscreen? Der Beitrag „Wie sich Touch auf die UX auswirkt“ erklärt, wie es um die Touchscreens steht und stellt zwei Ansätze vor, die das UX-Design der Zukunft bestimmten könnten.

Die Elemente einer Webseite einfach und übersichtlich zu gestalten, ist eine wichtige Aufgabe für jeden UX-Designer, die hamburger-iconvielleicht nie vollends abgeschlossen ist. Gerade als man dachte, alles aus Desktop-Anwendungen herausgeholt zu haben, wurde mobiles Surfen zum Massenphänomen. Seitdem wird mit „Mobile First“ insbesondere ein grafisches Element verbunden: das Hamburger-Icon. Ob das das Menü-Symbol auch für Desktop-Anwendungen taugt, hinterfragt der Beitrag „UX-Etiquette: Bereit für den Desktop-Hamburger?“.

langweile-ux-faktorAufmerksamkeit ist dank der permanenten Reizüberflutungen durch digitale Technologien insbesondere im Mobile-Bereich zu einer knappen Ressource geworden. Viele Unternehmen versuchen daher durch gezielte Push Notifications die Nutzer auf sich aufmerksam zu machen. Das Problem ist nur: Ob eine solche Benachrichtigung wirklich ihren Zweck erfüllt oder nicht, ist nur schwer feststellbar, wie unser Beitrag „Langeweile als UX-Faktor“ erläutert.

Web-Professionals haben nicht immer den besten Blick auf die Entwicklung in der eigenen Branche. So wurde die web-ux-design-900x600Webdesing-Szene in diesem Jahr mit der These konfrontiert, dass das Webdesign tot ist. Aber ist es das wirklich? Der Artikel „Vom Web- zum UX-Design – das Ende der Kreativität?“ betrachtet die Entwicklung des Webdesigns von den Kinderschuhen bis heute um diese Frage zu beantworten.

Tipps & Fehlervermeidung

storytelling-900x450Das Web hat sich zum visuellen Medium gewandelt. Wurden früher aufgrund der Bandbreitenbeschränkung hauptsächlich textlastige Webseiten bevorzugt, wird heutzutage vermehrt auf die Ausdrucksstärke optischer Elemente gesetzt. Ein Trend, der sich heutzutage durchsetzt, ist das Storytelling im Webdesign. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie im Beitrag „Storytelling im Webdesign: Dos und Don’ts“.

Neueinsteiger sind im UX-Design zunächst vor erhebliche Probleme gestellt: Im Unterschied zum ästhetischen Fokus im ux-drei-fehler-900x450Visual Design basiert das UX-Design in erster Linie auf der Meinung der Nutzer – und hier können einige Fehler gemacht werden. Die drei häufigsten Missgeschicke sowie Strategien zu ihrer Vermeidung haben wir im Artikel „Drei häufige Fehler im UX-Design … und wie man sie vermeidet“ zusammengestellt.

shutterstock_257096176Im Rahmen ihrer Ausbildung bekommen Webdesigner und Entwickler ständig Feedback zu ihrer Arbeit. Aber was ist, wenn das Studium vorbei ist, was ist mit autodidaktischem Lernen? Hier fehlt es oft an Rückmeldungen, dabei können Designer und Entwickler sehr von gutem Feedback profitieren. Wie sich der richtige Mentor finden lässt, erklärt der Beitrag „Warum Webdesigner Mentoren brauchen“.

Die Arbeitsweise von Architekten und UX-Designern ähnelt sich stark. Im Unterschied zur etablierten Berufsgruppe der uxdesign-architekturArchitekten ist die Branche des UX-Designs ein relativ junger Berufszweig. Um die eigenen Fähigkeiten auszubauen und gängige Fehler zu vermeiden, lohnt es sich für Designer, einen Blick auf die drei wichtigsten Projektphasen von Architekten zu werfen. Darum fragt sich unser Beitrag, „Was UX-Designer von Architekten lernen können“?

mobile-ux-design-300x225Als Anbieter einer App freut man sich natürlich erstmal über hohe Downloadzahlen – zumindest, bis einem aufgeht, dass nur ein kleiner Teil der Downloads auch tatsächlich in aktive User umgewandelt werden. Das kann durchaus an einem schlechten UX-Design liegen. Wer die Quote der aktiven Nutzer seiner App erhöhten möchte, sollte den Artikel „5 typische Fehler beim Mobile-UX-Design – und wie man sie vermeidet“ lesen.

Die User Experience spielt für jede Website eine wichtige Rolle, allerdings vergessen Webdesigner häufig, dass e-commerce-user-experience-300x225unterschiedliche Websitetypen verschiedene Ansprüche an diese stellen. Gerade E-Commerce-Seiten müssen ganz anders gestaltet sein, als beispielsweise ein reines Informationsportal. Wie das funktioniert, zeigt der Beitrag „User Experience auf E-Commerce-Seiten nahtlos einbinden“.

UX-Designtrends

flat-design-2.0Heutzutage ist ein Trend zu beobachten, dass Designer im Flat Design immer häufiger auf schmückende Ornamente setzen. Eigentlich widerspricht das der ursprünglichen Idee der Designrichtung, die konsequent auf eine simple und minimalistische Gestaltung Wert legt. Haben wir es mit dem Ende des Flat Designs zu tun oder entwickelt sich der Stil nur Schritt für Schritt weiter? Diese Frage betrachtet der Beitrag „Flat Design 2.0“.

Grafische Elemente stehen im UX-Design nicht mehr alleine für sich, sondern verfolgen ein klares Ziel: die Verbesserungvisual-design-ux-process der User Experience. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass Fragen des Visual Designs völlig in den Hintergrund treten und keine eigene Bedeutung mehr besitzen. Dass es dabei um die Attraktivität des Designs geht, stellt der Beitrag „Visual Design im UX-Prozess“ fest.

Iterative Design: die Wurzeln des User Interface Design liegen in den 80ern“ stellt unser user-interface-80erArtikel fest – hätten Sie es gewusst? In einem Fachartikel aus den 1980ern werden drei Designprinzipien beschrieben, die dabei helfen sollen, das Interface-Design an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Erstaunlich ist der Weitblick der Autoren: Heute kennt man die dort präsentierten Idee unter dem Begriff des UX-Designs.

Eine der größten Herausforderungen in klassischen IT- und Softwareprojekten sind die Kommunikation zwischen allen Beteiligten und das einheitliche Verständnis der einzelnen Schritte und Ergebnistypen. visual-application-900x600Nicht jeder hat die gleiche Erwartungshaltung an Ergebnis, Vorgehensweise und Umsetzung. Zudem gehen die Bilder vom Ergebnis in den Köpfen der Beteiligten meist extrem auseinander. Um hier Abhilfe zu schaffen, braucht es ein gutes Konzept, wie der Artikel „Visual Application Design – bessere UX durch gezielte Projektkonzeption“ erklärt.

Performance

Die Performance von Content-Management-Systemen kann nicht nur durch technische Mängel, sondern auch durch inhaltliche Elemente stark beeinträchtigt werden. Solche Content-Fehler sind nicht nur content-fehlerfrustrierend für die User, sondern auch schlecht für das eigene SEO-Ranking. Doch kein Grund zur Sorge: Die häufigsten Fehlgriffe lassen sich mithilfe einiger Tipps und Tricks vermeiden, die Sie im Beitrag „Performance-Ratgeber: Die 3 häufigsten Content-Fehler“ finden.

Bei der Entwicklung und Gestaltung einer neuen Webseite steht insbesondere der Aspekt einer guten User Experience im Mittelpunkt, wichtig ist aber auch die Performance. Früher genügte ein ausgefallenes und innovatives Design, um sich vonmobiles-surfen der Konkurrenz abzusetzen. Heute müssen auch Mobilgeräte berücksichtig werden. Wie UX und Performance im mobile Web zusammenhängen, erklärt der Artikel „Mobiles Surfen: Performance ist User Experience“.

Aufmacherbild: Flat design illustration for websites and apps development via Shutterstock / Urheberrecht: Andrew Derr

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