Windows, .NET und Visual Studio

Veränderung an allen Fronten – die BASTA! Spring 2014 ist eröffnet
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Erinnern wir uns einmal genau ein Jahr zurück: Im Frühjahr 2013 betrat ein ganzes Aufgebot an Speakern die Bühne der BASTA!-Eröffnungskeynote, um in wenigen Minuten ihre ersten Eindrücke zu Windows 8 mit den Konferenzbesuchern zu teilen. Mit welchem Tempo sich das Microsoft-Universum seitdem weiterentwickelt hat, ist fast nicht zu glauben. Windows 8 hat mit 8.1 bereits sein erstes Update erfahren, eine weitere Aktualisierung steht schon in den Startlöchern. Visual Studio 2013 ist erschienen und die Bedeutung von Windows Azure sowie der Cloud als solche wächst und wächst.

Und natürlich gibt es da auch noch den neuen Microsoft-CEO Satya Nadella. Ende August hatte Steve Ballmer seinen Rücktritt innerhalb der nächsten zwölf Monate angekündigt, Anfang des neuen Jahres war sein Nachfolger dann endlich gefunden. Als Einstieg in die BASTA! Spring 2014, die auch dieses Jahr wieder im Darmstädter Maritim Rhein-Main Hotel stattfindet, und zur Begrüßung des prall gefüllten Keynote-Saals zitierte Windows-Developer-Redakteur Mirko Schrempp den neuen Mann an der Microsoft-Spitze:

Our industry does not respect tradition, it only respects innovation (…) We must move faster, focus and continue to transform.

Transformation, Innovation statt Tradition und Veränderung an allen Fronten – das hat Satya Nadella auf die Fahnen Microsofts geschrieben. Und wie könnte er richtiger liegen als mit einer Entwicklung, die jeder einzelne von uns sowieso schon am eigenen Leib spürt? Nichts bleibt mehr so, wie es ist. Eine neue Generation der IT ist im Anmarsch und es ist eine Generation, die sich ihrer großen Bedeutung durchaus bewusst ist. Ihre Angehörigen sind zu Hause in einer Welt, die durch Software angetrieben wird und in der es nicht besonders ungewöhnlich ist, für eine einzige App eine Summe von 19 Milliarden auf den Tisch zu legen.

Wer die von allen Seiten gepredigte Transformation der IT immer noch als Zukunftsmusik in weiter Ferne vermutet, muss jedoch eines Besseren belehrt werden – so die Quintessenz der BASTA!-Eröffnungskeynote „The Future is now: JavaScript, Virtual Machines and the Cloud“ von Scott Hanselman (Microsoft). Glaubten vor wenigen Jahren noch verschiedene Menschen, dass auf der gesamten Welt lediglich Bedarf für etwa fünf Computer besteht, hat heute jeder von uns mindestens einen hochleistungsfähigen Mini-Rechner in der Hosentasche. Auch verschiedene Betriebssysteme zu verwenden, ist heutzutage dank Virtual Machines kein großer Akt mehr. Zu diesem Zweck sei VmDepot empfohlen, eine umfangreiche Sammlung von Virtual Machines, hinter der Microsoft Open Technologies steht. Und ist einem der Aufwand bei der Verwaltung und Aktualisierung der eigenen VMs zu groß, nutzt man eben eines der zahlreichen Platform-as-a-Service-Angebote.

Scott Hanselman über JavaScript und die Cloud / © Software & Support Media

Der Cloud ist es übrigens ziemlich egal, in welcher Sprache man sie befeuert. Deshalb tut sie auch der wachsenden Bedeutung von JavaScript in unserem neuen Zeitalter keinen Abbruch, ja fördert sie sogar. Bestand das Internet ursprünglich ausschließlich aus Dokumenten, bringt JavaScript heute eine voll funktionsfähige Virtual Machine in den Browser und das sogar auf Smartphones. So bildet HTML mittlerweile nichts weiter als die Struktur einer Website, für alles Weitere kommt JavaScript zum Einsatz. Diese als „Assembly Language of the Web“ oder gar „x86 of the Web“ bezeichnete Sprache kennt nahezu keine Grenzen mehr.

Doch im Grunde genommen ist auch das nicht ganz richtig, denn viele schreiben heutzutage nicht mehr JavaScript, sondern jQuery – denken Sie mal drüber nach. JavaScript und jQuery gehören die nahe Zukunft, doch was die noch fernen Jahrzehnte bringen werden, kann sicherlich keiner sagen. Letztendlich ist wohl das einzig Beständige der Wandel. Und Microsoft kämpft an allen Fronten mit.

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