Viel neues im Web – der BASTA! Spring Web Developer Day
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Das Web wird immer potenter, die Technologien immer besser. Und auch der Browser wächst immer mehr zur Plattform. Daraus resultieren völlig neue Anforderungen für die Entwicklung von mobilen Web-Apps.

Denn diese sollen heute auf jeder Plattform laufen, reichhaltige Inhalte haben, dank JavaScript dem Komfort von Desktopanwendungen in nichts nachstehen und dazu noch eine nahtlose Integration in bestehende Systeme gewährleisten, um Geschäftsprozesse bestmöglich zu unterstützen. Wie Sie das alles unter einen Hut bekommen sollen? Das lernten Entwickler in zahlreichen Sessions auf dem gestrigen Web Dev Day der BASTA! Spring.

Hier konnten Entwickler von den Profis abschauen, wie man moderne Webanwendungen schreibt, die nicht nur zeitgemäß, sondern auch plattformunabhängig sind. Und das nicht nur durch trockene Theorie, sondern vor allem auch durch anregende Diskussionen und Live-Coding. Mit von der Partie waren u.a. Christian Wenz,  Arrabiata Solutions GmbH, Manfred Steyer, IT-Visions.de/CAMPUS 02, .NET-Doktor Holger Schwichtenberg,www.IT-Visions.de/5Minds IT Solutions, Christian Weyer, Thinktecture AG, und Gregor Biswanger, CleverSocial.de.

Stay safe – HTML-Security

HTML5, das klingt eher nach neuen HTML-Elementen – finden Sie? Christian Wenz zeigte, dass es in diesem Standard in Wirklichkeit zahlreiche neue JavaScript-APIs gibt – hinter denen allerdings mindestens genauso viele neue Gefahren lauern. Die einstige Schutzmauer „Same-Origin Policy“ wird ausgehöhlt, längst vergessene und abgeschaffte Möglichkeiten, JavaScript einzuschleusen, erleben eine Wiedergeburt. Wie Entwickler diesen Bedrohungsmöglichkeiten den Gar ausmachen können, dürften spätestens alle nach dem Besuch dieser Session wissen.

Apropos Gefahr: wie Entwickler damit umgehen können, dass ihr Programmcode trotz sorgfältig ausgewählter Frameworks schon nach wenigen Monaten als „Legacy-Code“ endet, konnte Manfred Steyer demonstrierten. Seine effizientesten Waffen: Microservices auf Basis von ASP.NET MVC 6 und Service Bus for Windows Server.

Viel neues, vor allem im Web

Was wir von der nächsten Version von ASP.NET inklusive ASP.NET MVC 6 und ASP.NET Web API 6 erwarten können, zeigte Holger Schwichtenberg auf. Denn in dieser neuen Welt wird einiges anders sein – und davon lässt sich durchaus profitieren. Einer seiner neuen Lieblinge: Tag Helper.

Und auch das Web prescht unaufhaltsam nach vorne, egal, ob im Browser, auf mobilen Geräten oder auf dem Desktop. Das geht auch an der Entwicklung von mobilen Anwendungen nicht spurlos vorüber: „Im UI muss sich was tun, an der Programmiersprache muss sich was ändern. Und auch die UX wird immer wichtiger“, so die Quintessenz von Christian Weyer. Und er weiß: einer der wohl wichtigsten Meilensteine im Web-Bereich sind die Web Components.

Aber auch ECMAScript 6 (ES6) legt Weyer nahe, in der er eine mächtige und moderne Sprache für Anwendungsentwickler sieht. Sein Tipp für ein erfolgreiches gelingen von Projekten außerdem:  „In unserem Team versuchen wir erst einmal weniger statt mehr zu denken“. Denn nur so könne der Use Case optimiert werden.

Der Fluch des Responsive Webdesign

„Das Web war schon immer Responsive“, eröffnet Gregor Biswanger seine Session, in der er auch gleich über den Fluch des Responsive-Webdesign aufklärt. Denn viele Entwickler fluchen vor allem „Wir sind garkeine Designer“, „Das ist zu viel Aufwand“ oder über ständige Cross-Browser-Probleme. Und wie kommen Entwickler nun raus aus dem Schlamassel? Für Biswanger ganz klar, mit Bootstrap, einem Open-Source-Framework von Twitter, das eine Reihe von Hilfsmitteln für die Gestaltung von Websites und Webanwendungen bereitstellt.

Seine Devise außerdem: Testen, testen und nochmals testen – und dazu gibt es einige hilfreiche Web-Dienste, zum Beispiel von Google. Aber Achtung: mit diesen lassen sich nur öffentliche Webseiten auf Responsive Webdesign überprüfen. Und das demonstrierte Biswanger auch gleich, und zwar an der BASTA-Homepage. Sein Ergebnis (wer hätte es anders gedacht): die Seite ist perfekt für mobile Devices optimiert.

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